Baustart für neue Kita in Greiz, Fertigstellung noch in diesem Jahr. Name wird gesucht!

Gebaut wird nach Plan - offizieller Baubeginn am 30. April 2014, v.l.: Architekt Ralf Rossig, Denis Rossmann von der Firma Rossmann, Torsten Stolpmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Reichenbach e.V., der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner und der Vorsitzende der Lebenshilfe Reichenbach e.V., Fredo Georgi.
Greiz: Neustadt | .

Bereits seit einer Woche prägen rege Bauarbeiten das Areal des ehemaligen Greika-Werkes II/2 in der Greizer Neustadt. Jetzt erfolgte der offizielle Baubeginn für die neue Kindertagesstätte in der Greizer Neustadt.

Unter Trägerschaft der Lebenshilfe Reichenbach e.V. entsteht hier eine Kita für 60 bis 80 Kinder, davon für 30 Knirpse im Alter von ein bis drei Jahren. Dieser Kleinkindbereich wird vom Bund mit 550.000 Euro gefördert. Insgesamt kostet der Bau der neuen Einrichtung rund 1,5 Millionen Euro. Finanziert wird das zunächst aus dem Haushalt der Stadt Greiz. Die Refinanzierung erfolgt dann über Jahrescheiben durch die Lebenshilfe Reichenbach e.V. „Über die Belegung machen wir uns keine Sorgen, bereits jetzt liegen zehn Anmeldungen vor“, so der Vereinsvorsitzende Fredo Georgi zum offiziellen Baustart am heutigen Mittwoch (30. April 2014).

Den Bedarf in Greiz bestätigt auch Bürgermeister Gerd Grüner, vor allem unter der gesetzlichen Vorgabe, jedem Kind ab einem Jahr einen Kita-Platz zur Verfügung stellen zu müssen. „Dafür haben wir in Greiz noch nicht genug Kapazitäten“, so der Greizer Rathauschef. Anmeldungen können ab sofort in der Stadtverwaltung bei Frau Jung abgegeben werden.

Der Rohbau der neuen Kita soll am 15. Juni fertig gestellt werden. Die Inbetriebnahme der Einrichtung muss bis zum 31. Dezember 2014 erfolgen, so die Vorgabe laut Fördermittelbescheid. Für den Rohbau zeichnet die Firma Rossmann aus Gera verantwortlich, die Planung und Bauleitung des Gesamtobjektes obliegt dem Plauener Architekturbüro Rossig - Schenk & Partner. Die Bauleistungen werden nach einer öffentlichen Ausschreibung im Thüringer Staatsanzeiger vergeben. Unter den ersten Losen sind „viele Unternehmen aus der Region“, informiert Architekt Ralf Rossig.

Ob die Kita für 60 oder 80 Kinder ausgelegt wird, hängt am Ende von der Betriebserlaubnis ab, die noch aussteht. Betreut werden die Mädchen und Jungen in der neuen Einrichtung nach der Montessorimethode, einer Philosophie, die das Kind und seine Individualität in den Mittelpunkt stellt. Nach diesem Konzept betreibt die Lebenshilfe e.V. bereits seit 1992 eine Einrichtung in Reichenbach. „Im Herbst werden wir dazu in Greiz entsprechende Informationsveranstaltungen durchführen“, kündigt Fredo Georgi an.

Gesucht wird noch ein Name für die neue Kindereinrichtung in der Greizer Neustadt. „Wir rufen allen Bürger der Stadt Greiz auf, uns entsprechende Namensvorschläge zukommen zu lassen“, so der Geschäftsführer der Lebenshilfe Reichenbach e.V., Torsten Stolpmann, zum Baustart in Greiz. Er hofft auf viele Vorschläge und verspricht, dass derjenige, dessen Namensvorschlag zum Tragen kommt, mit einem Preis belohnt wird. Mehr dazu unter http://www.lebenshilfe-reichenbach.de/.
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Gunter Linke aus Saalfeld | 30.04.2014 | 21:51  
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