Betriebsbesuch bei der Ervema Agrar GmbH Clodra

Berga - Milchviehanlage Clodra
CDU-Landtagskandidat Christian Tischner (WKGreizII) hatte zum Betriebsbesuch und anschließendem Pressegespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Mike Mohring, MdL, in die Ervema Agrar GmbH Clodra, dem Stützpunkt für Pflanzenproduktion, Milchproduktion und Kälberaufzucht, eingeladen.
Zur Begrüßung der Gäste stellte Tischner fest, "die Entwicklung des ländlichen Raums sei unverzichtbar mit der Landwirtschaft verbunden, viele Betriebe haben sich in der Region erfolgreich entwickelt. So einen Betrieb möchten wir einmal näher kennen lernen."

Geschäftsführer Wolfram Köber übernahm die Führung durch die Anlage. Dabei kam es zu Gesprächen über die aktuelle Entwicklung im Bereich der Bio-Energie, der Flächennutzung und der artgerechten Tierhaltung. Insgesamt bewirtschaftet das Unternehmen mehrere tausend Hektar landwirtschaftliche Fläche.
Vom Geschäftsführer erfuhren die Gäste, "unser Agrarunternehmen baut hauptsächlich Getreide, Raps und Mais an. Das Grünland wird durch die im Betrieb gehaltenen Rinder verwertet."
Getreide wird zu eigenen Futterzwecken angebaut und vermarktet. "Vor vier Jahren haben wir artgerecht neu gebaut, mit einem großen Platzangebot für die Unterbringung von rund 600 Milchkühen. Bei uns wird die Tierwohldebatte schon gelebt," erfahren die interessierten Gäste. Besonders beeindruckend die seperate Unterbringung der Kälbchen, die bereits unmittelbar nach Geburt von der Mutterkuh getrennt werden. Eine moderne Melkanlage und ungehinderter Freigang auf die angrenzende Weide sind Vorraussetzung für eine artgerechte Tierhaltung.
Besonderes Interesse fand bei den Gästen die Biogasanlage mit drei Blockheizwerken neben der Milchviehanlage, die mit Gülle, Gras- und Maissilage sowie Festmist betrieben wird, um rund 30 Häuser im Ort mit Wärme zu versorgen. Der Geschäftsführer informierte, das landwirtschaftliche Unternehmen betreibt mehrere Biogasanlagen, darunter in Clodra, Staitz und Niederböhmersdorf. Für die wohnortnahe, dezentrale Energieversorgung wurden bereits sechs Millionen Euro investiert. "Das ist für uns neben Ackerbau und Viehzucht ein weiteres Standbein und zusätzlich können wir noch das Energienetz entlasten. Uns geht es letztendlich darum, mehr eigenen Strom verwenden zu können, als ihn weiter zu verkaufen", so Köber. Er denkt bereits an eine Ladestation für elektrisch betriebene Fahrzeuge.
Im weiteren Verlauf der Gespräche kamen Themen wie Fachkräftemangel, das EEG Gesetz, eine artgerechte Viehhaltung und die Problematik der Flächenspekulation nicht zu kurz. Mike Mohring sicherte einmal mehr die "enge Verbundenheit der Christdemokraten mit dem Bauernstand zu." Christian Tischner betont, dass auch "über Wahljahre hinaus immer kurze Wege zwischen der Landwirtschaft und den politisch Verantwortlichen herrschen müssen". Sein Anspruch ist es, stets kurze Wege für wirtschaftliche Anliegen zu ermöglichen.
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4 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 21.08.2014 | 10:31  
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Dieter Eckold aus Zeulenroda-Triebes | 21.08.2014 | 12:08  
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Hannelore Grünler aus Artern | 21.08.2014 | 20:02  
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Gabriele Wetzel aus Zeulenroda-Triebes | 21.08.2014 | 21:05  
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