Chancen des modernen Wohnungsbaus – „Wohnbautage Greiz 2012“ über Anforderungen und Hemmnisse

Fachtagung im kleinen Fürstensaal des Oberen Schlosses.
Greiz: Oberes Schloss | „Anforderungen und Hemmnisse im Markt Thüringen und Sachsen“ war das Motto der „Wohnbautage Greiz 2012“, zu denen Karl-Heinz und Joachim Löffler am 30. Januar in die Ostthüringer Kreisstadt eingeladen hatten. Eine Tagung mit überregionalem Anspruch, dem auch die Gästeliste mit Fachleuten und Experten aus mehreren Bundesländern durchaus gerecht wurde. Aber auch die regionale Baukompetenz war bei der Fachtagung sehr präsent.

Zu den Teilnehmern zählten Vertreter sowohl der Baubranche als auch aus Politik und Wirtschaft. Unter ihnen der Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel und der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner sowie der Geschäftsführer der Hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG Soltau, Hartmut Goldboom, und der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Baustofffachhandel e.V. Berlin, Michael Hölker, der auch die Tagungsveranstaltung im Oberen Schloss moderierte.

Doch zunächst trafen sich die Tagungsteilnehmer im Firmenstammsitz der Gastgeber. Nach dem Empfang im Bauzentrum Gebr. Löffler GmbH Greiz-Irchwitz ging es per Bustransfer in die Stadt zum Oberen Schloss, das die Gäste bei einer Schlossführung mit Museumsleiter Rainer Koch näher kennenlernen konnten.

Am Nachmittag fand dann hier im kleinen Fürstensaal die eigentliche Tagung statt. Die eröffneten Karl-Heinz Löffler als Gastgeber und Bürgermeister Gerd Grüner sozusagen als „Schlossherr“. Der Rathauschef ließ in einem kurzen Statement das Baugeschehen der Stadt und hier insbesondere die bisherigen Sanierungsarbeiten des Oberen Schlosses Revue passieren. Grüner bemerkte mit Wohlwollen unter den Tagungsgästen auch Vertreter von Firmen, die in den gegenwärtigen Bauarbeiten des Oberen Schlosses involviert sind.

Volkmar Vogel, der im Bundestag Stellvertretender Ausschussvorsitzender für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung ist, wies auf die Fördermöglichkeiten von Baumaßnahmen und gesetzliche Rahmenbedingungen hin. Einen breiten Raum seiner Ausführungen nahm das Thema „Energiewende“ ein, wobei hier die energetische Gebäudesanierung ganz klar im Vordergrund stehe. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und deren Förderung seien hingegen künftig stärker zu hinterfragen.

Dem schlossen sich Michael Hölker und Hartmut Goldboom im Wesentlichen an. Wobei die Experten den Schwerpunkt auf die sich ändernde Bevölkerungsstruktur legen: „Jede neu gebaute Wohnung und jedes neu gebaute Haus muss altersgerecht und energetisch gedämmt sein.“ Darin liegen die gegenwärtigen und künftigen Anforderungen an den modernen Wohnungsbau. Und die Chancen für die Kommunen, wobei es jedoch keine Patentlösungen gebe. Mehrgenerationshäuser seien allerdings auf jeden Fall zukunftsweisend. Wobei die Entwicklung allerdings weniger in den Neubau gehe, sondern viel mehr in die Rekonstruktion vorhandener Gebäudesubstanzen.
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