Himmlischer Geldsegen

Neben Mosen und Muntscha freute sich auch die Gemeinde Merkendorf über die Lottomittelspende (v.l.n.r.): die Kirchenratsmitglieder Harald Zaumsegel und Bernd Rüdiger, das Stadtratsmitglied Ralph Sammler, die Ministerin Marion Walsmann, der Landtagsabgeordneter Volker Emde, der Bürgermeister-Beigeordnete Nils Hammerschmidt sowie Pfarrer Michael Behr. (Foto: Anna-Karina Neudeck)
Marion Walsmann übergibt drei Ostthüringer Kirchgemeinden Lottomittel

Die Erhaltung historischer Kulturschätze schützt vor dem Vergessen. Nicht selten mangelt es jedoch an den notwendigen Geldern zur Restaurierung. Dank einer Finanzspritze aus dem Lottomitteltopf der Staatskanzlei bleiben jetzt drei Ostthüringer Kirchgemeinden vor dem Vergessen bewahrt.

Am Donnerstagnachmittag hatten die Kirchenratsmitglieder der Gemeinden Mosen, Merkendorf und Mutscha einen außergewöhnlichen Anlass, die Pforten ihrer Kirchen zu öffnen. Durften sie doch hohen Besuch aus der Landeshauptstadt bei sich willkommen heißen. Marion Walsmann (CDU), Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, war aus Erfurt angereist, um sich ein Bild von den Gemeinden zu machen. Eine Herzensangelegenheit für die Vorsitzende des Kuratoriums der Evangelischen Akademie Thüringen, die von den Befindlichkeiten der Kirchen durch ihren Landtagskollegen Volker Emde (CDU) erfahren hatte: „Wenn die Steine dieser Kirchen sprechen könnten, würden sie uns gewiss Geschichten aus längst vergangenen Zeiten zum Zeugnis geben“.

Im Gepäck hatte die Chefin der Staatskanzlei Lottomittelbescheide in Höhe von 1.900 Euro für Mosen sowie jeweils 3.000 Euro für die Gemeinden Merkendorf und Muntscha, die sie im Beisein von Landtagsabgeordneten Volker Emde überreichte. So einzigartig die Kirchen auch sind, jede auf ihre Art, so verschieden sind die Bedürfnisse, die den Geldsegen notwendig machten. In Mosen kann man schon jetzt eine neue Empore bewundern. Dem himmlischen Gesang der Merkendorfer Glocke wird man bald wieder klingen hören, da doch nun der Glockenstuhl des Kirchturms erneuert werden kann. Während die begonnenen Fassadenarbeiten der Muntschaer Kirche nun eine Ende finden werden.
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