Hochwasserschutz im vollen Gange

Baustellenbegehung mit Bürgermeister Gerd Grüner, Bauleiter Thomas Krause, Detlef Sambale , Sachgebietsleiter Tiefbau der Greizer Stadtverwaltungund Camillo Jasper Umwelttechnik & Wasserbau.
Greiz.
Obwohl es schon fast eineinhalb Jahre her ist, sitzt den Greizern der Hochwasserschock noch immer in den Gliedern. Nicht nur die Weiße Elster, sondern auch der Aubach hatte Ende Mai, Anfang Juni vorigen Jahres über die Region ergossen. Zumindest beim Aubach laufen die Hochwasserschutzmaßnahmen auf Hochtouren. Auf dem Gelände der Firma Caspar Bau wird derzeit dafür gesorgt, dass der Bach in seine Schranken gewiesen wird.
"2300 Quadratmeter Spundwand, 200 Meter Gewässerprofilierung", nennt der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) Daten zur Aubachregulierung zwischen Brücke Feldschlösschenstraße und Sommerbad, die 1,6 Millionen Euro kosten soll. Zudem verschwindet die Zufahrtsbrücke, die sich an dieser Stelle während der Flut als Hauptproblem, weil großes Abflusshindernis, herauskristallisiert hat. Zum Unternehmen gelangt man künftig nur über die Feldschlösschenstraße. Darüber hinaus müssen diverse Versorgungsleitungen neu verlegt werden. Zur Maßnahme gehört auch ein neuer Zulauf vom Eichberg in den Aubach, eine Auflage der Unteren Wasserbehörde, erklärt der Rathauschef.
Das Hochwasserschutzprojekt wird zu 100 Prozent über Bundes- und Ländermittel finanziert, freut sich Gerd Grüner . Gebaut wird in dem Bereich bis Ende Juli nächsten Jahres. Ziel ist es, dass nach Ende der Arbeiten 15 Kubikmeter Wasser pro Sekunde ablaufen können, somit das angrenzende Areal und die Gebäude vor erneuter Überflutung geschützt sind.
Mit der nächsten Hochwasserschutzmaßnahme entlang des Aubachs soll im Dezember begonnen werden, die entsprechenden Genehmigungen erwarte man in den nächsten Tagen. "Die Ausschreibung ist gelaufen und wird nun ausgewertet", erklärt das Greizer Stadtoberhaupt. 1,2 Millionen"Euro werden in den Bereich von der ehemaligen ATU-Filiale bis zur Brücke Eisbahn investiert, und auch hier müsse die Stadt kein Geld in die Hand nehmen - die Finanzierung erfolgt ebenfalls komplett über Fördermittel. Fertig gestellt sein soll dieser Abschnitt im Frühsommer kommenden Jahres, "mit der Einweihung der neuen Halle ist es fertig", so Grüner. Zur Eisbahn gelangen Besucher während der Bauphase über eine Behelfsbrücke, ließ der Rathauschef wissen.
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Renate Jung aus Erfurt | 08.12.2014 | 06:21  
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