Land(auf)schwung startet im Landkreis Greiz

Landrätin Schweinsburg und Bundesminister Schmidt. (Foto: BMEL/photothek.net/Frank Nürnberger)

Projekte statt Konzepte - Landrätin schließt Entwicklungsvertrag mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium über 1,5 Millionen Euro.

Als eine der 13 Siegerregionen ging der Landkreis Greiz aus dem Wettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hervor. Am 8. Juli 2015 nahm Landrätin Martina Schweinsburg den Zuweisungsbescheid aus den Händen von Bundesminister Christian Schmidt entgegen und unterzeichnete den Entwicklungsvertrag für die Teilnahme an dem dreijährigen Modellvorhaben. 1,5 Millionen Euro wird der Bund zusätzlich zu bereits bestehenden Förderinstrumentarien an den Landkreis geben. Mindestens die gleiche Summe wollen regionale Partner investieren.

„Unsere Bewerbung konnte dadurch überzeugen, dass nicht allgemeine Konzepte, sondern konkrete Projekte im Mittelpunkt stehen, die nun umgesetzt werden können“, betonte Landrätin Schweinsburg.

Mit dem Modellvorhaben Land(auf)Schwung werden neue Wege für das Zusammenleben und Arbeiten auf dem Land erprobt und Perspektiven für jungen Menschen eröffnet. „Individuelles Leben, innovative Mobilität und unternehmerisches Engagement zur Unterstützung der Daseinsvorsorge“ und „Vermarktung regionaler Erzeugnisse mit positiven Effekten auf regionales Kooperationsklima, Kulturlandschaft und Identität“ sind die beiden thematischen Schwerpunkte, auf die sich der Landkreis Greiz dabei vorrangig konzentriert.

Mit vier Startprojekten wird in diesem Jahr noch begonnen. Darunter ein Vorhaben zur Elektromobilität und unter dem Stichwort „Vom Feld zum Gaumen“ eines, wie Nahrungsmittel aus der Region genussvoll auf die Tische der hiesigen Verbraucher kommen.

Zu den langfristigen Entwicklungszielen in der Region zählen u.a. die Gestaltung individuellen Lebens unter Nutzung historischer Bausubstanz als auch eine umfassende Vermarktung unterschiedlicher regionaler Ressourcen. Der Schlüssel dafür liegt in Kooperationen über bisherige Wertschöpfungsketten hinaus. Zentraler Ansatzpunkt ist dabei die gezielte Einbindung unternehmerischen Kapitals und unternehmerischen sowie ehrenamtlichen Engagements.

Federführend im Modellvorhaben wird die LEADER Aktionsgruppe Greizer Land e.V. bei der weiteren Projektauswahl sein. Das Landratsamt stellt einen Förderlotsen, damit die zugesagten 1,5 Millionn Euro durch Nutzung weiterer Förderprogramme in der Region in größerem Umfang investitionswirksam werden.
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