Neues Feuerwehrgerätehaus in Auma

Echter Hingucker: Das neue Feuerwehrgerätehaus in Auma.
 
Das Logo über der Eingangstür symbolisiert die vier Hauptaufgaben der Feuerwehr: Löschen, Retten, Bergen, Schützen.
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Aumaer Floriansjünger im neuen Domizil - offizielle Übergabe soll im November erfolgen

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Am 12. Oktober haben die Aumaer Floriansjünger ihr neues Feuerwehrgerätehaus Am Seeweg bezogen, die ersten Einsätze wurden bereits von hier aus gefahren. „Die offizielle Einweihung soll nach Abschluss der Restarbeiten an den Außenanlagen und dem Aufbringen der Tragschicht für den Waschplatz im kommenden Monat stattfinden“, teilt Bürgermeister Frank Schmidt mit.

Der Neubau war notwendig geworden, nachdem im bisherigen Domzil der Aumaer Feuerwehr in der Breiten Straße gravierende technische und bauliche Mängel aufgetreten waren. In dem 1926 gebauten und unter Denkmalschutz stehenden Gebäude hatte sich unter anderem die Kellerdecke stark abgesenkt. Zudem traten Risse in verschiedenen Wänden auf, so dass das Objekt am 30. Juni 2011 geräumt werden musste.

Im Juli 2011 beschloss der Stadtrat den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Aumaer Mischgebiet gegenüber der Tankstelle, im Monat darauf wurde ein Fördermittelantrag gestellt. Planung und Baubegleitung übernahm das Zeulenrodaer Büro Michaela Höhne. Der erste Spatenstich erfolgte, nachdem die Fördermittel in zwei Jahresscheiben bestätigt waren, am 22. August 2012. Daraufhin wurden im vorigen Jahr der Rohbau mit Zimmerei und die Dacheindeckung realisiert. Die Rohbauarbeiten hat das Baugeschäft Höfer-Scholz aus Zeulenroda ausgeführt, die Zimmereiarbeiten führte die Firma von Jens Zaumsegel aus Auma aus und das Dach deckte der Fachbetrieb Ehrhard Hoffmann aus Triebes mit Betondachsteinen ein.

In diesem Jahr wurden die Ausbaugewerke fertig gestellt. Auch hier führten Firmen aus der Stadt Auma-Weidatal Gewerke aus, zudem waren Unternehmen aus Greiz und Schleiz an den Ausbaumaßnahmen beteiligt. Für Spezialarbeiten wie den Einbau der Absauganlage in der Fahrzeughalle wurden auch überregionale Fachbetriebe beauftragt. Insgesamt waren 31 Unternehmen an dem Neubau und der Ausstattung des Feuerwehrgerätehauses beteiligt.

„Mit der Qualität der Arbeiten aller am Bau beteiligten Firmen sind wir sehr zufrieden“, schätzt Bürgermeister Schmidt ein. Er unterstreicht, dass auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr von Anfang an in die Planungen mit eingebunden waren: „So ist ein modernes Feuerwehrgerätehaus entstanden, das ein echter Hingucker ist.“ Das Gebäude beherbergt im Erdgeschoss die Sanitär- und Umkleideräume sowie Stellplätze für Einsatzfahrzeuge. Im Obergeschoss befinden sich ein Schulungsraum, eine Atemschutzwerkstatt, die Teeküche und zwei Büros. Das außengedämmte Gebäude wird mit einer Brennwerttherme und die Fahrzeughalle mit Dunkelstrahlern beheizt. Zum Objekt gehören außerdem ein Waschplatz mit Ölabscheider und eine Zisterne.

Die Kosten für das neue Feuerwehrgerätehaus wurden mit 625 000 Euro veranschlagt, wovon 150 000 Euro vom Landesverwaltungsamt gefördert werden. „Zur Zeit liegen wir bei 600 000 Euro, so dass wir innerhalb der geplanten Bausumme bleiben werden“, ist sich Frank Schmidt sicher.

Baubeschreibung:
• Ausführung in Mauerwerk mit Außendämmung
• Dachbinderkonstruktion
• Eindeckung mit Betondachsteinen,
• Heizung mit Brennwerttherme, Fahrzeughalle mit Dunkelstrahler
• Abgas-Absauganlage in der Fahrzeughalle
• Zisterne
• Nutzfläche gesamt: 393,60 m²
• bebaute Grundfläche: 348,57 m²
• Abmessungen: 23,94 m x 14,56 m
• umbauter Raum: 2893,13 m³
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