Richtfest an neuer Kita in der Greizer Neustadt

Unter dem Blick von Zimmerermeister Sven Langheinrich schlägt Fredo Georgi den Nagel ein.
Greiz: Kita der Lebenshilfe e.V. |

Ende April war offizieller Baubeginn, jetzt steht der Rohbau. Am 9. Juli wurde am Neubau der Integrativen Kindertagesstätte in der Greizer Neustadt Richtfest gefeiert.

Auf dem Areal des ehemaligen Greika-Werkes II/2 entsteht unter Trägerschaft der Lebenshilfe Reichenbach e.V. eine Kita für 80 Kinder, davon für 30 Knirpse im Alter von ein bis drei Jahren. „Wir sind im Plan“, so der Geschäftsführer des Lebenshilfevereins, Torsten Stolpmann, zum Bauablauf. Weshalb er auch optimistisch auf den Fertigstellungstermin 30. Dezember 2014 blickt.

Dass der Bedarf in diesem Greizer Stadtteil für eine Kindereinrichtung bestehe und die Entscheidung für den Bau dafür richtig war, sei allein schon aus den Anmeldezahlen ersichtlich. "Für den Krippenbereich der Ein- bis Dreijährigen liegen bereits 28 Anmeldungen vor", konnte der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner zum Richtfest verkünden.

Dieser Kleinkindbereich wird vom Bund mit 542.000 Euro gefördert. Insgesamt kostet der Bau der neuen Einrichtung rund 1,68 Millionen Euro. Finanziert wird das zunächst aus dem Haushalt der Stadt Greiz. Die Refinanzierung erfolgt dann über Jahrescheiben durch die Lebenshilfe Reichenbach e.V.

Betreut werden die Mädchen und Jungen in der neuen Einrichtung nach der Montessorimethode, einer Philosophie, die das Kind und seine Individualität in den Mittelpunkt stellt. Nach diesem Konzept betreibt der Reichenbacher Lebenshilfe e.V. bereits seit 1992 eine Einrichtung in Reichenbach. Für die neue Kita in Greiz werden zunächst acht Vollzeitkräfte im pädagogischen Bereich zum Einsatz kommen. Eine Kindergartenleiterin ist bereits eingestellt und wird im August ihre Arbeit aufnehmen. Dann werden auch Informationsveranstaltungen zur Montessorimethode im Allgemeinen und zu der neuen Kita in der Greizer Neustadt stattfinden

Die Nutzfläche des neuen Objektes auf dem insgesamt etwa 5000 Quadratmeter großem Grundstück beträgt 1005 Quadratmeter. Für den Rohbau zeichnet die Firma Roßmann aus Gera verantwortlich, die Planung und Bauleitung des Gesamtobjektes obliegt dem Plauener Architekturbüro Rossig - Schenk & Partner. Die Bauleistungen wurden nach einer öffentlichen Ausschreibung im Thüringer Staatsanzeiger vergeben. Unter den ersten Losen sind „viele Unternehmen aus der Region“, informiert Architekt Ralf Rossig.
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