Viel mehr als nur ein Strandbad: Eine Perle am Zeulenrodaer Meer!

Offizieller Banddurschschnitt, v.l.: Hans B. Bauernfeind, Martina Schweinsburg, Michael Niederkorn, Wolfgang Tiefensee, Dieter Weinlich, Volker Emde und Frank Krätzschmar.
 
Kevin und Sahra waren die ersten, die sich nach der offiziellen Eröffnung in die kühlen Fluten trauten.
Zeulenroda-Triebes: Strandbad Zeulenroda |

Pünktlich zum Ferienbeginn wurde das Strandbad an der Talsperre Zeulenroda, die sich längst zum Zeulenrodaer Meer gemausert hat, offiziell eröffnet.

Den symbolischen Banddurchschnitt vollzogen Hans B. Bauerfeind, Landrätin Martina Schweinsburg, Geschäftsführer Michael Niederkorn vom Betreiber Stadtwerke Zeulenroda, Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, Bürgermeister Dieter Weinlich, Landtagsmitglied Volker Emde und Geschäftsführer Frank Krätzschmar von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen.

Er komme gern nach Zeulenroda, so Minister Tiefensee, und am Tag der Strandbaderöffnung ganz besonders, „um Respekt zu zollen und Danke zu sagen für das, was hier geschaffen wurde.“ Der Minister wertet das Strandbad als eine „Perle und ein Signal für Thüringen“ und fordert die Erfurter auf: „Kommt hierher und macht es ebenso!“ Tiefensee hofft, dass das Strandbad einen Impuls für die weitere touristische Entwicklung nicht nur in der Region gibt, denn schließlich sei der Tourismus neben der Industrie entscheidend für Thüringen.

Nichtzuletzt deshalb hat der Freistaat den Bau des Strandbades in Zeulenroda mit 750 000 Euro gefördert und damit 90 Prozent der Investitionssumme getragen.
Mit insgesamt 8,5 Millionen Euro hat das Land Thüringen bisher die touristische Entwicklung am Zeulenrodaer Meer gefördert. „Am 1. September 2012 gab es die erste Diskussion über die konkrete künftige Nutzung der Talsperre“, erinnert der Zeulenroda-Triebeser Bürgermeister Dieter Weinlich zur Strandbaderöffnung. Der Trinkwasserstatus war damals aufgehoben worden, was eine Grundvoraussetzung für die weitere touristische Entwicklung der Region war. Initiiert hatte die Diskussion vor vier Jahren Volker Emde, wobei es Gedanken zur Nutzung bereits seit Mitte der 90er Jahre gab, wie Landrätin Schweinsburg erinnert. Den Grundstein für die Entwicklung des Tourismus habe schließlich Hans B. Bauerfeind im Jahre 2000 mit dem Kauf des ehemaligen FDGB-Heimes und dessem Umbau zum Seehotel gelegt.

Doch vor allem in den vergangenen drei Jahren ist im Rahmen des touristischen Entwicklungskonzeptes „Destination Vogtland“ viel geschehen. Bürgermeister Weinlich erinnert an den Bau der Straße zum Strandbad, den neuen Parkplatz, das Multifunktionsgebäude, den Promenadenweg vom Bio-Seehotel zum Strandbad und die Eröffnung des neuen Tourismuszentrums am Strandbad.

Das Bad selbst sei „viel mehr als nur ein Strandbad“ und lädt mit barrierefreiem Zugang, Spiel- und Sportmöglichkeiten für alle Altersklassen sowie Gastronomie mit Imbiss und der Gaststätte „Strandhaus“ ein. Bis zu 2 500 Besucher finden in der Anlage mit den großzügig gestalteten Liegewiesen Platz. Das Maskottchen des neuen Strandbades ist der 50 Tonnen schwere und zehn Meter lange Rutsch- und Kletterkarpfen. Den taufte Dieter Weinlich auf den Namen „Karli Karpfen“. Der Vorschlag kam von dem zehnjährigen Josua aus dem Zeulenrodaer Ortsteil Arnsgrün.

Die elfjährige Sahra und der zehnjährige Kevin aus Zeulenroda waren nach der offiziellen Eröffnung die ersten, die ein Bad in den kühlen Fluten nahmen. Seit Beginn der Badesaison haben weit über 4 000 Menschen aus nah und fern das Strandbad Zeulenroda besucht!

Mehr Bilder von der Strandbaderöffnung: Hier klicken!
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