Vom Neujahrsempfang des Saale-Orla-Kreises in Schleiz / Ehrenbrief des Freistaates Thüringen und SOK-Ehrenmedaillen für verdienstvolle Bürger

Landrat Thomas Fügmann (l.) begrüßt den Thüringer Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz.
 
Landrat Thomas Fügmann und sein Beigeordneter Jürgen Hauck (2.v.l.) begrüßen über 200 Gäste zum Neujahrsempfang.
 
Angeregte Gespräche zur Begrüßung.
 
Landrat Thomas Fügmann begrüßt weitere Gäste.
 
Weitere Gäste werden begrüßt.
 
Thomas Fügmann muss viele Hände schütteln.
 
Vertreter der Presse und der Landratsamtspressestelle am Rande des Neujahrsempfangs.
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Der Neujahrsempfang 2013 des Saale-Orla-Kreises am 31. Januar in der Schleizer Wisentahalle stand im Zeichen der Landwirtschaft, der Auszeichnung verdienstvolle Bürger sowie der Bilanz des abgelaufenen Jahres und eines Ausblicks auf das "Restjahr" 2013.

Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz würdigte als Ehrengast den Saale-Orla-Kreis als "Schwergewicht der Landwirtschaft" im Freistaat und war voll des Lobes über die Präsentation des Landkreises zur Grünen Woche in Berlin. Dort habe vor allem das Leader-Projekt über das gesunde Schulessen "voll ins Schwarze" getroffen. Insgesamt wertete Reinholz die Landwirtschaft als wichtigen Wirtschaftsfaktor sowohl in Thüringen und als auch im Saale-Orla-Kreis und versicherte, dass die ländlichen Räume von der Energiewende profitieren werden.

In Vertretung der Ministerpräsidentin nahm der Landwirtschaftsminister die erste Auszeichnung des Abends vor: Superintendent i.R. Jobst-Dieter Hayner erhielt als Anerkennung „für seine großartige und aufopferungsvolle Arbeit“ in der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein mit Sitz im Saale-Orla-Kreis den Ehrenbrief des Freistaates Thüringen.

Landrat Thomas Fügmann zeichnete Uwe Hager, Günther Scheibe, Brigitte Nürnberger und Gabriele Kühn für ihr gesellschaftliches Engagement mit der Ehrenmedaille des Saale-Orla-Kreises aus.

Uwe Hager beteiligt sich seit zehn Jahren ehrenamtlich an den Ausgrabungen am Bodendenkmal „Burgruine Blankenberg“. Günther Scheibe engagiert sich als "Aktivposten der Tannaer Kommunalpolitik" vor allem in der alljährlichen Organisation und Durchführung der „Stelzenfestspiele". Brigitte Nürnberger hat großen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung des heutigen Unternehmensverbundes Agrofarm Knau eG. Gabriele Kühn ist im Schulhort der Grundschule Neunhofen aktiv und engagiert sich als Stadträtin im Stadtrat von Neustadt an der Orla vor allem für das Gemeinwohl.

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Landrat Fügmann, der fast auf den Tag genau ein Jahr zuvor zum Landrat gewählt wurde, schätzte in seiner Rede das Jahr 2012 als aufregend, sehr spannend und sehr erfolgreich ein.

Nachfolgend die komplette Rede des Landrates Thomas Fügmann zum Neujahrsempfang 2013:

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich darf Sie heute Abend sehr herzlich zum Neujahrsempfang des Saale-Orla-Kreises willkommen heißen.
Eigentlich hätte unsere heutige Veranstaltung gar nicht stattfinden dürfen, ich erinnere nur an den Maya-Kalender. Am 21. Dezember 2012 endete ja der Maya-Kalender und viele glaubten, dass an diesem Tage, wenn nicht schon die Welt untergeht, etwas Schlimmes passieren würde. Beides ist ausgeblieben, wenn man mal von kleinen Missgeschicken, die immer Mal passieren können und den Weihnachtsstress, rund um diesen Tag, absieht. Dies alles hatte jedoch nichts mit dem vorausgesagten Szenario eines Weltunterganges zu tun.
Die Erde dreht sich seit dem weiter. Ein neues Jahr hat begonnen. Wir leben noch!
Deswegen freue ich mich sehr, dass Sie meiner Einladung zum Neujahrsempfang heute hier in der Wisentahalle in Schleiz so zahlreich gefolgt sind.
Mein besonderer Gruß gilt der Landtagsabgeordneten Frau Regine Kanis und dem Landtagsabgeordneten Herrn Siegfried Wetzel sowie allen anwesenden Kreistagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden.
Besonders begrüßen möchte ich auch die Gäste aus den an den Saale-Orla-Kreis angrenzenden Kreisen und Städten, so Frau Landrätin Martina Schweinsburg aus dem Landkreis Greiz, die auch Präsidentin des Thüringer Landkreistages ist, Herrn Landrat Heller aus dem Saale-Holzland-Kreis sowie die Gäste aus unseren beiden Partnerkreisen, Herrn Juhnke mit Partnerin aus dem Rheingau-Taunus sowie Herrn Riss und Herrn Scholz aus dem Kreis Neuburg-Schrobenhausen.
Herzlich Willkommen auch Peter Stephan, Landrat a.D. und ehemaliger Präsident des Thüringer Landesverwaltungsamtes!
Ich freue mich auch über die anwesenden Damen und Herren Bürgermeister, Behördenvertreter, Schulleiter, Leiter von sozialen und gesundheitlichen Einrichtungen, Kirchenvertretern, Dezernenten und Amtsleiter des Landratsamtes und selbstverständlich auch der Presse.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Am Ende meiner Begrüßung ist es mir eine besondere Freude, Ihnen noch einen ganz besonderen Gast vorstellen zu dürfen, begrüßen Sie mit mir den Thüringer Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Herrn Jürgen Reinholz. Herr Minister Reinholz hat sich bereit erklärt, nachdem der Innenminister Herr Geibert leider aus dienstlichen Gründen nicht an unseren Neujahrsempfang teilnehmen kann, Ihnen am heutigen Abend zu aktuellen Aufgaben und Problemen seines Ressorts ein paar Ausführungen zu machen. Herzlich Willkommen. Herr Minister Reinholz!

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
Ansprachen zum neuen Jahr sind für die meisten Redner immer auch ein willkommener Anlass, noch einmal einen Blick zurück auf das vergangene Jahr zu werfen. Es gilt, das Fundament zu bestimmen, auf dem das neue Jahr fußt. Auch ich möchte dies nicht anders halten und daher mit einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2012 beginnen, bevor ich mich den Herausforderungen des neuen Jahres zuwende.
Das Jahr 2012 war in vielerlei Hinsicht ein sehr aufregendes, ein sehr spannendes und ein sehr erfolgreiches Jahr.
Für mich persönlich ging nach der Stichwahl zur Wahl des Landrates am 30. Januar nach 20 Jahren Arbeit in staatlichen Schulämtern ein wichtiges Kapitel in meinem Arbeitsleben zu Ende. Es war, wenn ich heute zurückblicke, eine wunderschöne Zeit und ich habe diese Aufgabe im Schulamt sehr gerne gemacht. Die berufliche Umstellung ist mir deshalb, um ehrlich zu sein, nicht ganz leicht gefallen. Bei meinem Amtsantritt als neuer Landrat konnte ich jedoch auf sehr gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Behörde zurückgreifen, die auch willens und bereit waren, mit mir gemeinsam die anstehenden Aufgaben zu lösen. Zudem hat mir die kommunalpolitische Erfahrung geholfen, die ich als Fraktionsvorsitzender im Kreistag über lange Jahre gesammelt habe. Viele Themen begleiten nicht erst seit meiner Wahl zum Landrat meine Arbeit im Saale-Orla-Kreis. Schon vorher habe ich im Kreistag um wichtige Entscheidungen mitgerungen und diese auch mitgetragen. Aber es war natürlich schon ein Unterschied, ob man ein Haus mit 100 oder wie jetzt mit über 500 Personen führen muss. Ich habe mich jedoch nach meiner Wahl zum Landrat voll dieser neuen Aufgabe gestellt. Einer meiner ersten Aufgaben war es z.B., die gesamten Mitarbeiter der Kernverwaltung zusammen zu nehmen, mich vorzustellen und ihnen die Schwerpunkte meiner zukünftigen Arbeit und meinen für das Haus neuen Führungsstil zu erläutern.
Schon gar nichts habe ich davon gehalten, vorhandene Strukturen von heute auf Morgen umzuwandeln, vor allem schon nicht, wenn diese funktionieren.
Das von meinem Vorgänger eingeführte System der Fachdienste im Landratsamt habe ich deshalb beibehalten. Denn es bringt nichts, ständig Briefköpfe, Türschilder und Adressen zu ändern. Wichtig ist für mich vielmehr, dass die Aufgaben in der Behörde effektiv und für die Bürger nachvollziehbar erfüllt werden. Daran allein müssen sich die Fachdienste von mir im Haus messen lassen. Eine der großen Aufgaben 2012 war die Fortführung der vier großen Investitionsmaßnahmen im Bereich der Schulen. (BS und Gy in Pößneck, GS und Gemeinschaftsschule Tanna und Gy Schleiz)
Hierbei sind wir im vergangenen Jahr ein großes Stück vorwärts gekommen. Ich bin mir auch sicher, dass diese nun solide durchfinanzierten Projekte, auch zu einem guten Ende gebracht werden. So soll z.B. das Staatliche Berufsbildungszentrum des Saale-Orla-Kreises in Pößneck am Viehmarkt mit einer Festwoche Ende August diesen Jahres eingeweiht werden.
Bei all dem positiv Erreichten muss ich jedoch auch deutlich sagen, dass nicht alle Träume und Wünsche sofort wahr werden können. Das Schulzentrum in Bad Lobenstein, dessen Bau schon einmal für das vergangenen Jahr von meinem Vorgänger angekündigt wurde, wird erst wahr werden, wenn dafür die finanziellen Grundlagen gegeben sind. Leider müssen wir hier der Wahrheit ins Auge sehen und klar sagen, wir können diese Maßnahme jetzt aus finanziellen Gründen nicht beginnen. Unser finanzieller Spielraum lässt dies einfach nicht zu. Und hier bin ich schon bei unserem Kreishaushalt.
Auch im vergangenem Jahr hatten wir schon einen Kreishaushalt, es war übrigens ein Doppelhaushalt für die Jahre 2011/2012, der nicht viel Spielraum ließ.
Ich erinnere nur daran, dass z.B. die Steuerkraft der Gemeinden in Auswirkung der Wirtschaftskrise 2008/2009 sich verringerte und somit dies in den Folgejahren auch Auswirkungen auf die Kreisumlage hatte, dass Rücklagemittel durch die Entnahme im Jahr 2011 auf die Höhe der Pflichtrücklage abgeschmolzen wurden, dass die steigenden Zins- und Tilgungsleistungen für Kredite im Haushalt erwirtschaftet werden mussten, dass Mittel vom Land gekürzt wurden bis hin zu steigenden Aufwendungen für den ÖPNV oder Personalausgaben.
Mehrausgaben im sozialen Bereich, vor allem SGBXII und Mindereinnahmen stellten uns auf eine harte Probe. Dies führte dazu, dass 2012 ein Nachtragshaushalt aufgestellt werden musste.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ein neues Jahr hat begonnen und neue Aufgaben stehen vor uns. Auch wenn eine 13 in der Jahreszahl steht, so muss uns dies nicht bange machen, sondern wir sollten in bewährter Weise optimistisch in die Zukunft blicken. Eine 13 kann ja auch eine Glückszahl sein! Und bekanntlich ist ja jeder selbst seines Glückes Schmied.
Was wird uns in diesem Jahr besonders fordern?
Als erstes gilt es die begonnenen Bau- und Sanierungsmaßnahmen im Schulbereich zu einem ordentlichen Abschluss zu bringen. Hierbei, und das konnten Sie auch in den letzten Tagen der Presse entnehmen, haben wir bei allen Baumaßnahmen einen guten Baufortschritt erreicht. An dieser Stelle darf ich mich bei allen Beteiligten, den Planungsbüros und den Baufirmen mit ihren Mitarbeitern für die bisher geleistete gute Arbeit bedanken. Ich danke auch meinem Fachbereich ZLM für die Begleitung dieser Maßnahmen.
Einen Schwerpunkt meiner Arbeit sehe ich künftig in der Bewältigung und der Gestaltung der Auswirkungen des demografischen Wandels. So wird z.B. die Einwohnerzahl in den Städten und Gemeinde in den nächsten Jahren weiter zurückgehen. Bei der Kreiszusammenlegung 1994 hatte der Saale-Orla-Kreis noch über 100.000 Einwohner. Am 31.12.2011 waren es nur noch 86.906 Einwohner. Bis zum Jahr 2020, so sagt die Prognose, werden wir nur noch rund 77.000 Einwohner und bis 2030 nur noch ca. 66.000 Einwohner haben. Der demografische Wandel stellt uns deshalb als Verwaltung vor neue Herausforderungen. Der Rückgang und die Alterung der Bevölkerung, sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben für öffentliche Leistungen sowie der rasante wissenschaftlich-technischer Fortschritt verändern die Anforderungen an eine moderne, bürgernahe Verwaltung. Die Sicherung einer für Landkreis und Kommunen bezahlbaren Verkehrsinfrastruktur, die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet im ländlichen Raum und eine nachhaltige medizinische Grundversorgung für alle Menschen im Saale-Orla-Kreis sind deshalb weitere Ziele, die ich mir in den nächsten Monaten und Jahren meiner Amtszeit gestellt habe. Dabei braucht es, um mit den Worten unseres Bundespräsidenten Joachim Gauck zu sprechen, „Mut statt Zweifel im Umgang mit demografischen Herausforderungen“.
Schon jetzt spüren die Unternehmen und Gewerbetreibenden, wie mir bei meinen Unternehmensbesuchen im vergangenen Jahr von vielen bestätigt wurde, dass es zunehmend Probleme bei der Gewinnung von Auszubildenden oder Nachwuchs gibt. Dies betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche, angefangen bei Industrie, Handwerk, Landwirtschaft bis hin zu den Vereinen. Es werden und das ist eine Tatsache, künftig in den nächsten Jahren immer weniger Schüler, die Schulen verlassen und am Ende tatsächlich für eine Ausbildung im Kreis zur Verfügung stehen. Deshalb unterstütze ich alle Aktivitäten im Kreis, die auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und ansässigen Unternehmen gerichtet sind. Beispielgebend sei hier nur die Firma HBS Elektrobau in Oettersdorf genannt, die dies mit Erfolg schon einige Jahre praktiziert.
Dies alles ist jedoch eine Aufgabe, die ich und wir als Verwaltung nicht alleine lösen können. Wir wissen auch, dass es keine Blaupause für den Umgang mit demografischen Herausforderungen gibt. Diese stellt sich in jedem Ort, in jedem Landkreis anders dar. Hier müssen alle, die Verantwortung im Saale-Orla-Kreis tragen, ihre Hausaufgaben machen. Gemeinsam sollten wir Lösungen diskutieren, voneinander lernen und auch Entscheidungen treffen. Durch den Kreistag wurde hierfür schon am Ende des vergangenen Jahres eine Demografiebeauftragte benannt, welche diesen Prozess im Kreis begleiten und unterstützen wird.

Sehr geehrte Damen und Herren,
zur nächsten Kreistagssitzung am kommenden Montag wollen wir unseren Haushaltsplan für 2013 beschließen. Dazu möchte ich schon heute mitteilen, dass nachdem die Landesregierung bei der Finanzausstattung der Landkreise und Gemeinden deutlich nachgebessert hatte, sich die Koalition aus CDU und SPD im Saale-Orla Kreis darauf verständigte, neben den schon laufenden vier großen Schulbauprojekten im Landkreis weiter in Bildung zu investieren und zusätzliche Maßnahmen auf den Weg zu bringen, wie beispielsweise die unverzügliche Realisierung des Schulhortes in Neunhofen, eine Maßnahme der Umsetzung des Vergleichs mit der Stadt Neustadt a.d. Orla. Außerdem bleibt die Sportförderung stabil, um das Ehrenamt weiter zu stärken. Auch die Kreisumlagenerhöhung wird deutlich abgeschwächt und dies kann ich heute schon sagen, sie wird unter 49 % bleiben. Hier war, die Kreistagsmitglieder unter uns werden es schon wissen, der Planungsansatz deutlich höher. Damit kann und das finde ich sehr wichtig, weiterhin Lebensqualität in den Städten und Gemeinden gesichert und garantiert werden.
Nach wie vor hat jedoch das Sparen auch 2013 oberste Priorität. Das heißt klar und unmissverständlich, dass alle Haushaltsposten des Kreises auch weiterhin auf den Prüfstand stehen werden. In dem Zusammenhang ist auch die Situation des Bürgerbüros in Bad Lobenstein zu sehen und zu werten. Wir können aus finanziellen Gründen nicht mehr alle Leistungen überall und jeder Zeit vorhalten. Vor uns steht auch weiterhin die Frage, wie wir die Realisierung unserer Aufgaben unter der Prämisse der Verteilung der Lasten auf immer weniger Köpfe, gerade auch in einem Flächenkreis wie dem unseren, mit dem Anspruch der Finanzierbarkeit vereinbaren können.
Wir treffen unsere Entscheidungen hierbei jedoch mit Augenmaß und mit hohem Verantwortungsbewusstsein. Entsprechend den Bedingungen in unserem Kreis ist es zumutbar, dass Bürger in dringenden Fällen auch mal einen etwas längeren Weg in Kauf nehmen müssen um ihre Behördengänge erledigen zu können. Ich bitte deshalb alle Bürger um Verständnis.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ungeachtet dessen können wir jedoch optimistisch in das neue Jahr 2013 gehen auch wenn ich weiß, dass manche von unseren Mitbürgern sorgenvoll in die Zukunft blicken, wie z.B. die Mitarbeiter der Schleckerfilialen, die im vergangenen Jahr ihre Arbeit verloren haben, oder die krank sind oder anderweitige Hilfe bedürfen. Ihnen allen gilt unsere Solidarität, Hilfe und Mitgefühl. In ihrer Neujahrsansprache sprach die Bundeskanzlerin davon, wie wichtig für unseren Wohlstand und unseren Zusammenhalt die richtige Balance ist. Wir brauchen, sagte sie, die Bereitschaft zur Leistung und soziale Sicherheit für alle. Die Reformen zur Bewältigung der europäischen Staatsschuldenkrise, so führte sie in ihrer Neujahrsansprache weiter aus, beginnen zu wirken. Dennoch brauchen wir weiterhin viel Geduld. Die Krise, so sagte sie, ist noch längst nicht überwunden. Ich glaube, dass wir alle diese Geduld, von der die Bundeskanzlerin sprach, haben und auch aufbringen müssen. Es kommt nichts von allein, es bedarf immer wieder des Handelns vieler. Dies gilt für die große Politik im Land bis hin zu den Familien. Es sind Freunde und Nachbarn, die Initiative ergreifen oder einen Missstand beheben. Es sind Familien, die sich Tag für Tag liebevoll um ihre Kinder und um ihre Angehörigen kümmern. Es sind Unternehmer und Gewerkschafter, die gemeinsam für die Sicherheit der Arbeitsplätze arbeiten. Sie und viele mehr machen unsere Gesellschaft erst menschlich und erfolgreich.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
an dieser Stelle möchte ich unseren Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung, Politik und Kirchen, Verbänden und Presse für die Zusammenarbeit im vergangen Jahr danken. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen im neuen Jahr.
Ich sage ein großes Dankeschön an alle ehrenamtlich Tätigen. Der Saale-Orla-Kreis kann stolz sein auf die vielen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aus Überzeugung und zum Wohle Ihrer Städte und Gemeinden mit ihrem Wissen, Können und Engagement einen wichtigen Beitrag leisten.
Noch einen Dank, der mir sehr wichtig ist. Ich danke den Frauen und Männern, die in den Familien eine wichtige Arbeit bei der Kindererziehung und bei der Betreuung älterer Familienangehöriger leisten. Ein wichtiger Aspekt in einer familienfreundlichen Gesellschaft.

Bevor ich zum Schluss komme ein Zitat vom dt. Lyriker Novalis (1722-1801):

„Begrüße das neue Jahr vertrauensvoll und ohne Vorurteile, dann hast Du es schon halb zum Freunde gewonnen.“
Gewinnen wir gemeinsam einen Freund - Freuen wir uns auf das Jahr 2013!
Für das neue Jahr wünsche ich uns allen Erfolg, Kraft für die vielen kleinen und großen Aufgaben, die tagtäglich bewältigt werden müssen und auch eine Portion Humor und Gelassenheit, die im Zusammenspiel vieles angenehmer machen und vor allem das Quäntchen Glück, das man für ein gutes Jahr doch immer auch braucht.
Zum Schluss noch ein Dankeschön an das Blechbläserquartett der Musikschule Saale-Orla-Kreis für die musikalische Umrahmung sowie den Tänzern der Tanzschule Gera für ihre ausgezeichnete Darbietung. Dank auch an die Dittersdorfer Landgenossenschaft für das wunderbare Büffet, zu dem ich Sie alle am Ende unsereres offiziellen Teiles der Veranstaltung gerne einladen möchte.

Verehrte Gäste

ich danke ihnen, dass Sie mir zugehört haben und wünsche Ihnen am heutigen Abend gute Unterhaltung und gute Gespräche!
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