Aus zwei mach eins - sanierter Gebäudekomplex als Schmuckstück in der Greizer Innenstadt

Hausverwalterin Iris Hoffmann (r.) informiert Interessenten zum „Tag der offenen Baustelle“ in der ehemaligen Milchbar über die künftige Nutzung des Hauses Marktstraße 14.
Greiz: Marktstraße 14 |

Die wunderschön restaurierten Jugendstil-Fassaden sind schon seit geraumer Zeit „Hingucker“ in der Greizer Innenstadt, jetzt geht die Komplettsanierung der Häuser Marktstraße 12/14 und Thomasstraße 15/17 in den Endspurt. „Bis Anfang Juli möchten wir die Wohnungen bezugsfertig haben“, sagte Gewog-Geschäftsführer Frank Böttger 21. Mai 2014 zum „Tag der offenen Baustelle“ in dem Objekt.

In zweijähriger Rekonstruktionsphase wurde nicht nur die Gebäudesubstanz grundhaft nach denkmalschützerischen Vorgaben saniert, es entstanden in den vier Etagen auch 14 neue Wohnungen. „Alle altersgerecht", so Böttcher, "und die Etagen sind mit dem behindertengerechten Fahrstuhl erreichbar“. Der Fahrstuhl war es auch, wegen dem aus den beiden 1903 gebauten Häusern eins wurde. Für den Einbau des Aufzuges wurden die Giebelwände geöffnet und damit die Häuser „zusammengeführt“. Adresse ist jetzt Marktstraße 14. Lediglich das Einliegergeschäft im Erdgeschoss ist die Marktstraße 12. Das ist übrigens noch zu vermieten, auf 65 Quadratmetern ließe sich hier sicher ein schnuckeliges Ladenlokal einrichten.

Die Wohnungen indes haben fast alle bereits neue Mieter gefunden. Nur eine 49 Quadratmeter große Einraumwohnung und zwei 65 Quadratmeter große Zweiraumwohnungen seien noch frei, informiert Frank Böttger. Bei einer Kaltmiete von lediglich 4,35 Euro pro Quadratmeter dürfte die Vermietung kein Problem sein.

Zum „Tag der offenen Baustelle“ informierten sich zahlreiche Interessenten über das Objekt, in dessem Erdgeschoss sich früher die bei Greizern bestens bekannte „Milchbar“ befand. Deren Gastraum wird künftig von den Mietern als Gemeinschaftsraum genutzt.

Die Komplettsanierung des Gebäudes habe 2,4 Millionen Euro gekostet und wurde von einheimischen Planern und Baufirmen realisiert, sagt der Gewog-Chef. 500 000 Euro wurden über die Städtebauförderung finanziert, genausoviel wie durch die Thüringer Aufbaubank. Für 400 000 Euro nahm die Gewog ein Kapitalmarktdarlehen auf und eine Million Euro wurden aus Eigenmitteln finanziert.

Weitere Informationen: http://www.gewog-greiz.de/
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