Ausgeraubte Filiale sechs Monate nach Überfall wieder eröffnet

Blumen für Ute Mai (2. v. re.) von Karin Runge (li.), Ute Gröhl und Markus Morbach.
Greiz: Sachswitz |

Ein halbes Jahr nach dem Überfall auf die Sparkasssenfiliale in Greiz-Sachswitz wurde diese heute wieder eröffnet.

Am 14. Januar hatten bislang unbekannte Täter mit einem brachialen Angriff auf den Geldautomaten einen Totalschaden an den Geräten in der SB-Zone angerichtet. Auch die Inneneinrichtung wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Gesamtschaden belief sich auf 80.000 Euro. "Zum Glück kamen damals keine Personen zu Schaden", erinnerte Sparkassenvorstandschef Markus Morbach zur Neueröffnung. Von den Tätern fehlt bis heute noch jegliche Spur, es werde aber noch ermittelt.

Der Wiederaufbau der Filiale an der B 92 in Sachswitz wurde aus Mitteln der Versicherung finanziert. "Viel wurde dabei in die Sicherheitstechnik investiert", betonte Morbach, ohne natürlich auf nähere Details einzugehen.

Der Sachsitzer Filiale komme eine große Bedeutung für die gesamte Region zu. Wie der Vorstandsvorsitzende sagte, würde sie sogar auf das benachbarte Sachsen ausstrahlen. Überhaupt hätte die Sparkasse Gera-Greiz durch Filialschließungen anderer Banken einen erhöhten Kundenzulauf.

In Greiz-Sachswitz werden die Sparkassenkunden durch Karin Runge und Ute Gröhl betreut, die hier bereits vor dem Überfall Stammpersonal waren. Als erste Kundin nach der Neueröffnung konnten sie und Vorstandschef Morbach am 20 Juli punkt 9 Uhr Ute Mai begrüßen. Sie wohnt gleich gegenüber der Filiale. "Für mich ist das natürlich super, dass die Sparkasse hier wieder vorort ist", freut sich die Sachswitzrin.
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