Das sollte jeder wissen

DDR-Versicherungsausweise
Aufbewahrungsfrist für DDR-Lohnunterlagen endet am 31. Dezember

In zwei Wochen läuft die Aufbewahrungsfrist für Lohnunterlagen aus der DDR-Arbeiterzeit aus. Darüber informiert der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel (CDU):

„Wer in der DDR gelebt und gearbeitet hat, sollte die letzten Tages des Jahres nutzen, um seinen Versicherungsverlauf bei der gesetzlichen Rentenversicherung noch einmal gründlich prüfen zu lassen,“ rät Volkmar Vogel.

„Nehmen Sie sich trotz etwaiger Weihnachtshektik und Festvorbereitungsstress die Zeit, um zu klären, ob alle Versicherungsjahre lückenlos nachgewiesen sind und die Entgelte stimmen.“ Denn wer bei der sogenannten Kontenklärung nicht auf Nummer sicher gehe, riskiere Einbußen bei seiner Rente.

Hintergrund ist die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für Lohnunterlagen aus der DDR. Diese läuft am 31. Dezember 2011 aus.

„Nur bis zu diesem Zeitpunkt sind Betriebe, Nachfolge-Unternehmen oder Archive verpflichtet, frühere Lohnzettel, Gehaltsnachweise und Personalakten aufzuheben“, informiert der CDU-Politiker.

Wichtig sind die Lohnunterlagen aus der DDR insbesondere dann, wenn der sogenannte grüne SV-Ausweis unvollständige Zeiträume oder fehlende Entgelte aufweist oder wenn Einkünfte über der damals in der DDR geltenden Beitragsbemessungsgrenze erzielt wurden. „Diese könnten dann als sogenannte zusätzliche Arbeitsverdienste berücksichtigungsfähig sein“, sagt Volkmar Vogel weiter. In solchen Fällen wird stets eine Entgeltbescheinigung
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3 Kommentare
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Petra Seidel aus Weimar | 24.12.2011 | 20:12  
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Dieter Eckold aus Zeulenroda-Triebes | 25.12.2011 | 10:24  
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Petra Seidel aus Weimar | 25.12.2011 | 16:03  
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