Die Volkskrankheit Rückenschmerzen

Eines der häufigsten Gesundheitsprobleme sind Rückenschmerzen. Manchmal ist die Ursache nicht einmal offensichtlich. Es kann auch passieren, dass die Rückenschmerzen einfach nach einiger Zeit wieder verschwinden, ohne dass ein wirklicher Auslöser erkennbar war. Das zeigt, dass Rückenschmerzen physische, psychische und/oder soziale Ursachen haben können, wobei hier Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Jeder Dritte in Deutschland hat schon einmal Bekanntschaft mit Rückenschmerzen gemacht.

Wo kommen die Rückenschmerzen her?


Häufig liegen die Schmerzen oberhalb des Gesäßes, in der Umgangssprache gern als Kreuzschmerzen bezeichnet. Die Ärzte nennen dieses Lumbalschmerzen, also im Lendenwirbelbereich. Dabei können diese Schmerzen in der Mitte, seitlich oder im ganzen Lendenwirbelbereich sein, auch ausstrahlende Verteilung der Schmerzen beispielsweise ins Bein sind nicht selten. Um den Rückenschmerz einzugrenzen, sind verschiedene Unterschiede zu beobachten. Da ist einmal der zeitliche Verlauf dieser Schmerzen. Akut sind die Schmerzen, wenn sie das erste Mal auftauchen und mehr als sechs Wochen anhalten oder nach sechs Monaten wieder auftreten mit einer ebenso langen Dauer. Chronisch werden die Schmerzen bezeichnet, wenn sie mehr als zwölf Wochen andauern. Die Häufigkeit der Schmerzen sollte beobachtet werden, von der einmal auftretenden Episode bis hin zu chronischen Schmerzen. Wie ausgeprägt sind die Rückenschmerzen? Und letztlich die Lokalisation der Schmerzen ist zu berücksichtigen.

Bei akuten Rückenschmerzen reicht manchmal Bewegung und Entspannung, das auf die Aktivität und die Psyche Einfluss nimmt und so die Schmerzen verringert. Im akuten Fall wird die Bewegung sicherlich durch medikamentöse Unterstützung hilfreich sein. Das Hauptproblem stellen aber die chronischen Rückenschmerzen dar, die durch bestimmte Bewegungsabläufe, ergonomische Probleme und auch psychosoziale Faktoren verursacht werden.


Was kann gegen Rückenschmerzen getan werden?


Bewegungstherapie, Krankengymnastik, Massagen sind Methoden, die sich bei chronischen Rückenschmerzen als empfehlenswert erweisen. Rückenschulen stärken den Rücken und sorgen für eine Verbesserung der Haltung. Dabei werden Strategien erarbeitet, die dem Betroffenen helfen, Ängste zu vermeiden und wieder Selbstvertrauen aufzubauen. Die Trainingsfähigkeit wird vom Arzt bescheinigt, der Grund- und Begleiterkrankungen mit in den Behandlungsplan einfließen lässt. Eine weitere Entlastung des Rückens bewirkt natürlich auch eine Gewichtsreduktion bei Übergewichtigen, Schuhwerk, das rückenfreundlich ist, und manchmal ist es auch die Matratze, die angepasst werden muss.

Ganz wichtig ist aber immer die Prävention, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Um nicht ein Leben lang mit Rückenschmerzen herumlaufen zu müssen, sollten sich die Betroffenen in jedem Fall zeitig um Hilfe bemühen und auch aktiv die Erkrankung bekämpfen, damit Rückenschmerzen sich nicht noch den Weg in die Psyche bahnen und dort Depressionen und Schlafstörungen verursachen. Aktives Handeln hilft beim Vermeiden von Schmerzen.
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