Gesundheit: " Schizophrenie "(meine Erkenntnisse im Umgang mit dieser Diagnose)

Greiz: Greiz | Meine Erfahrungswerte als Betroffene seit 32 Jahren sind “ Mut “ für:

Achtsamkeit für die eigenen Körpersignale und das eigene Leben entwickeln.
Geistig und körperlich Rege zu sein entsprechend den eigenen Befindlichkeiten.
Sich in positiver Lebensweise und Lebensart in Selbstdisziplin zu erziehen.
Einen geregelten Tagesablauf zu entwickeln und gesunde Ernährung.

Seit zwei Jahren nehme ich mein Leben selbst in die Hand. Das Gute, das Positive im Leben lebe ich von ganzen Herzen. Dazu gehören ganz akribisch die eigenen Körpersignale wahr zu nehmen. Empfinde ich gesundheitliche Beeinträchtigungen, stelle ich mich bei meinen Ärzten vor. Diese sind mit den Jahren Ärzte meines Vertrauens geworden.

Über die Krankheit Schizophrenie habe ich sehr viel gelesen. Meine Erkenntnisse für mich betreffend sind:
Es ist eine Art Selbstdisziplin - Selbsterziehung geworden für mich.
Selber etwas tun. Sich gesund ernähren. Spazieren gehen und Heimtrainer fahren ist für mich genauso akzeptabel wie ein paar leichte Körperübungen. Meditieren ist meine neuste Erkenntnis. Dabei erlerne ich die Achtsamkeit, Ausgeglichenheit und Ruhe welche ich für mein Leben brauche. Das prägt mich als Menschen positiv.

Geistig Rege zu sein empfinde ich als dass wertvollste Gut, Geschenk was Gott in die Menschen als Samen hinein gelegt hat. Geistig Rege zu sein ist eine weitere Erkenntnis. Mit Mut und mit meiner eigenen Intelligenz der mir vor Jahren gestellten Diagnose " Schizophrenie "mich entgegen zu stellen. Dazu gehört für mich das lesen in der Bibel und ein kleines Gebet zu Gott. Genauso wie mich weiter zu bilden. Im Sommer begann ich ein Fernstudium im “Literarischen Schreiben “ und zwei Monate später ein weiteres Fernstudium - ein Selbstlernkurs in “ Meditation “. Beide Weiterbildungen prägen mich als Menschen und ich reife als Mensch, ja als kleine Persönlichkeit daran.

Ebenso die eigene positive Kreativität pflegen. Sich für ein schönes anspruchsvolles Hobby zu entscheiden. Aktiv sein, entsprechend den eigenen ganz speziellen geistigen und körperlichen Befindlichkeiten.

Anfang des Jahres 2012 bekam ich die Chance mich beruflich in einer Behinderten Werkstatt entfalten zu dürfen. Dort bin ich im Empfangsbereich eingesetzt. Hier ist eine ganz spezielle kleine Gemeinschaft mein berufliches zu Hause.

Alles dass gehört zu einer Stabilisierung meiner eingeschränkten Gesundheit. Mein Leben welches ich mir so gestalte empfinde ich als wohltuend. Die mir vor Jahrzehnten gesetzte Diagnose “ Schizophrenie “ ist ein Mahnzeichen für mich geworden. Dieses bewegt mich, etwas für meine bedingte Gesundheit selbst zu tun. Mit viel Selbstdisziplin und Mut wirke ich in meinem Leben der vor Jahren gestellten Diagnose entgegen, damit sie niemals mehr Realität wird.
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1 Kommentar
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Eveline Dempke aus Zeulenroda-Triebes | 25.11.2012 | 15:19  
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