Kostbares Nass – Weltwassertag 2013 / Tag der offenen Tür im Zweckverband TAWEG

(Foto: Grafik: Unesco)
 
Eigenheimbesitzer sollten das Trinkwassersystem regelmäßig vom SHK-Fachmann prüfen lassen. (Foto: ZVSHK/txn-p)
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Trinkwasser ist in Deutschland das am besten kontrollierte Lebensmittel


Ohne Wasser würde es kein Leben auf der Erde geben. Unglücklicherweise ist die Verteilung der weltweiten Trinkwasservorkommen sehr ungleich. Während in Deutschland kein Mangel herrscht, haben Zweidrittel der Weltbevölkerung Probleme, regelmäßig an einwandfreies Trinkwasser zu kommen.

Aus diesem Grund hat die UNO vor zehn Jahren den Weltwassertag ins Leben gerufen, der seitdem immer am 22. März an den verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser mahnt und erinnert – weltweit. In Deutschland geht es vor allem darum, die hohe Qualität des Leitungswassers sicherzustellen und gleichzeitig den Wasserverbrauch zu senken – denn jeder nicht verbrauchte Liter Trinkwasser trägt zum Schutz des Ökosystems bei.

Da Trinkwasser in Deutschland das am besten kontrollierte Lebensmittel ist, werden sich Verbraucher auch in Zukunft keine Sorgen um die Qualität machen müssen. Allerdings endet der Einfluss der Wasserwerke am Hausanschluss.
Was auf den letzten Metern bis zum Wasserhahn mit dem kostbaren Nass passiert, ist Sache des Hausbesitzers. Nur wenn die sanitären Anlagen regelmäßig geprüft und gewartet werden, steht einwandfreies Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen und Spülen zur Verfügung. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) empfiehlt regelmäßige Checks, um Gefährdungen und Schäden frühzeitig zu erkennen.

TERMIN-TIPP:
„Zusammenarbeit im Wasserbereich“ lautet das diesjährige Thema des Weltwassertages am 22.3.2012, welcher seit der Ausrufung durch die Vereinten Nationen im Jahr 1992 jährlich gefeiert wird. Wasser hat eine zentrale Bedeutung für Ernährung, Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft und Energieerzeugung. Eine sinnvolle Wasserbewirtschaftung schließt alle genannten Schwerpunkte ein, weshalb mit der diesjährigen Thematik auf sektorenübergreifende Lösungen hingewiesen werden soll.

Auch politisch schlägt das Wasser regelmäßig hohe Wellen. So haben beispielsweise die jüngsten Bemühungen der Europäischen Union zu Privatisierungen im Wassersektor ein europaweites Bürgerbegehren hervorgerufen. Bis dato haben hier bereits mehr als 1,2 Millionen Europäer ihre Stimme für Wasser als Menschenrecht gegeben.

Auch in Deutschland stellen sich aus diesem komplexen Umfeld immer wieder Herausforderungen, die zu bewältigen sind. So spielt beispielsweise in Thüringen, speziell im ländlichen Raum, der demographische Wandel, der regelgerechte Betrieb und die Finanzierbarkeit der öffentlichen Anlagen eine immer größere Rolle.

Ein wesentlicher Schwerpunkt um den Anspruch zu erfüllen, ist neben der Gewährleistung einer ständig qualitativ hochwertigen Versorgung mit Trinkwasser auch der maßvolle Ausbau der Abwasserentsorgung. Effektivität und optimierter Anlagenbetrieb erfahren einen immer größeren Stellenwert.
Mit dem überarbeiteten Wasserversorgungskonzept schlägt der Zweckverband eine richtungsweisende Bahn zum Ausbau der Nutzung der regionalen Wasserressourcen ein. Eine bedeutende Rolle spielt hierbei das „Wasserwerk Schönfeld“ welches Großteile des Stadtgebietes Greiz mit Trinkwasser versorgt.
Überzeugen Sie sich!

Der Zweckverband ermöglicht am Samstag, den 23.3.2013, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr interessierten Bürgern die Besichtigung des Wasserwerkes Schönfeld und informiert über Maßnahmen zum Gewässerschutz sowie zur Bereitstellung von Trinkwasser, zu jeder Zeit und in ordnungsgemäßer Qualität. Das Wasserwerk Schönfeld befindet sich in Greiz, Kreuzung Reichenbacher Straße/Untere Waltersdorfer Straße, gleich an der Bushaltestelle Linie 1 und 5, Haltestelle „Schönfeld Ortsausgang“.
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