Moped fahren mit 15?

Auch dieses schnittige "Baustellenfahrzeug" dürfte dann von 15-Jährigen gefahren werden.
Was für Jugendliche in der DDR ganz selbstverständlich war, soll bald auch wieder für junge Leute in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen möglich sein: Das Mopedfahren mit 15! Darüber informiert MdB Volkmar Vogel in seiner aktuellen Pressemeldung. Demnach dürfen Jugendliche in den genannten Bundesländern voraussichtlich ab März 2013 den Moped-Führerschein bereits ein Jahr früher - nämlich bereits mit 15 Jahren. So zumindestens sieht es ein auf fünf Jahre befristetes Modellvorhaben vor, über das der Ostthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Vogel und sein schleswig-holsteinischer MdB-Kollege Gero Storjohann informieren:

Ab dem Frühjahr können junge Leute in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bereits mit 15 Jahren den Moped-Führerschein machen. Das Bundesverkehrsministerium erlässt dazu in diesen Tagen eine Verordnung, die auf dem Antrag „Erwerb von Zweiradführerscheinen erleichtern“ basiert. Diesen von CDU/CSU und FDP gemeinsam im Mai 2010 eingebrachten Antrag haben die beiden CDU-Verkehrspolitiker Volkmar Vogel und Gero Storjohann angeschoben. Die nun daraus resultierende Verordnung macht in den drei ostdeutschen Bundesländern ein entsprechendes Pilotprojekt für einen früheren Moped-Führerschein möglich.
Ähnlich wie beim erfolgreichen Modellversuch ,Begleitetes Fahren mit 17 Jahren‘ gibt es eine befristetet Testphase, die Ende Dezember 2018 ausläuft. In dieser Zeit wird das Modellprojekt parallel wissenschaftlich begleitet.
Künftig dürfen die Fahranfänger bereits mit 15 Jahren Moped fahren, wenn sie eine qualifizierte Ausbildung hinter sich und eine Prüfung für den Moped-Führerschein bestanden haben. Beides hilft, dass sich die jungen Leute bereits vor dem Autoführerschein mit 17 bzw. 18 Jahren in den Verkehrsalltag eingewöhnen. So lernen die jungen Fahrer langsam, aber eben vor allem sicher, Verantwortung für sich selbst und für andere Verkehrsteilnehmer zu tragen. Das dient dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer.
Außerdem hilft die frühere Möglichkeit zur eigenständigen Mobilität insbesondere den Schülern und Auszubildenden im ländlichen Raum. Denn nicht immer können die Jugendlichen allerorts mit dem Öffentlichen Nahverkehr oder von den Eltern gefahren werden.
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2 Kommentare
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 26.02.2013 | 09:44  
Gerd Zeuner aus Zeulenroda-Triebes | 04.03.2013 | 14:57  
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