Pensionierter Ingenieur weiß, wie Schimmelbefall aus Wohnungen verbannt wird

Volker Jahn demonstriert das Aufbringen der Sanier- und Schutzbeschichtung mit einem Roller.
 
Volker Jahn
Mohlsdorf-Teichwolframsdorf: Kleinreinsdorf |

Volker Jahn hat die Lösung, wie Schimmelbefall aus dem Wohnbereich verbannt werden kann.

Ursache für die Schimmelbildung am Mauerwerk ist die Feuchtigkeit in den Räumen. „Den Schimmel wegzubekommen ist kein Problem. Das Problem ist die dauerhafte Lösung“, sagt Volker Jahn. Der Ingenieur weiß, wovon er spricht. Er arbeitete über zwei Jahrzehnte in der Greizer Firma Feutron und hatte dort tagtäglich mit Feuchteaufgaben zu tun. Nach der Wende war Jahn als Bauklimatischer Gutachter für Wohngebäude und Entfeuchtungstechniker tätig. Noch heute bietet der 75-Jährige sein Wissen als beratender Ingenieur an, führt Feuchtemessungen durch und erstellt Feuchtediagnosen. Und er ist überzeugt, dass das Schimmelproblem im Wohnbereich langfristig lösbar ist.

Die Ursachen für Schimmelbildung in Wohnungen sind seiner Meinung nach oftmals nicht bauphysikalischer Natur. „Die wahren Hauptursachen liegen nicht in der Bauhülle begründet“, ist Volker Jahn überzeugt. Denn erhöhte Feuchtewerte im Mauerwerk, verursacht durch aufsteigende und eindringende Feuchte, stünden in keinem direkten Verhältnis zur Schimmelbildung. Dazu führt der Feuchteexperte zwei Gründe an. Zum einen verhindern in der Materialfeuchte gelöste Salze wie Nitrate und Chloride die Keimung der Schimmelsporen. „Deshalb kann sich kein Pilzmyzel ausbreiten.“ Zum anderen würden die Kapillarkräfte in einer beidseitig frei abdunstbaren Wand nicht ausreichen, um die Stofffeuchte bis ins erste Obergeschoss eines Wohnbebäudes oder gar darüber zu befördern.

„Die wahren Ursachen der Schimmelbildung sind die Raumklimawerte“, sagt der pensionierte Ingenieur aus Kleinreinsdorf, einem kleinen Ort bei Greiz: „Die in allen Wohnungen permanent vorhandenen Schimmelsporen benötigen zum Keimen sauberes Wasser und organische Nahrung. Diese Voraussetzung erfüllt nur die Kondensationsfeuchte an tapezierten Außenwänden.“ Besonders gefährdet sind Außen-Eckbereiche und Fensterlaibungen. Die Schimmelbildung wird zudem durch zu dichtes Heranstellen von Mobiliar an Außenwände begünstigt.

„Nahezu alle schimmelbildenden Faktoren sind vom Wohnungsnutzer beeinflussbar“, bringt es der Feuchteexperte auf den Punkt. Die Faktoren sind Raumtemperatur, die absolute Luftfeuchte beziehungsweise der Wasserdampfgehalt der Raumluft, organische Nahrung und Mikroklimazonen. Allein mit dem richtigen Lüften – tägliches Öffnen der Fenster für mindestens fünf Minuten – kann man das Risiko der Schimmelbildung einschränken.

Sollte es doch zum Schimmelbefall kommen, ist laut Volker Jahn die Anbringung einer Sanier- und Schutzbeschichtung die effektivste und kostengünstigste Lösung: „Fachmännisch aufgetragen, mit Roller und breitem Flachpinsel, wird damit Schimmel dauerhaft aus dem Wohnbereich verbannt.“ Interessenten gibt er gern weiterführende Informationen: Telefon 036624/20255.

Zusatztipp:
Für Vermieter und Mieter hält Volker Jahn folgenden Ratschlag bereit: „Ein Mieter hat Rechte, aber auch Pflichten! Nimmt ein Mieter wegen Schimmelbefalls eine Mietminderung vor, so ist dies fachlich zunächst nicht nachvollziehbar – bis auf wenige Ausnahmen. Diese Handlungsweise des Mieters ist eine eindeutige Verletzung des Mietvertrages. Der Vermieter kann dem Mieter deshalb fristlos kündigen! Ein entsprechendes Urteil des Bundesverfassungsgerichtshofes bestätigt diese Möglichkeit.

Dennoch, vermeiden Sie in der Schimmelproblematik generell Rechtsstreitereien. Die Kosten für Rechtsanwälte, Gutachter und Gerichte sind hoch und werden oftmals über Jahre geführt. Neben finanziellen Verlusten führt jahrelanger Streit und Ärger zu Krankheit und verkürzt Ihr Leben. Denn dann würde sich generell die Frage stellen: Worin besteht der Sinn einer Vermietung von Wohnraum durch den Hauseigentümer?

Die Anbringung einer Sanier- und Schutzbeschichtung ist die effektivste und kostengünstigste Lösung bei Schimmelbefall – für Vermieter und Mieter. Empfehlenswert ist eine einmalige Kostenübernahme durch den Vermieter, in Kulanz. Für harmonische Mietverhältnisse!“
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