Welche Möglichkeiten gibt es den Bluthochdruck zu senken

Als Bluthochdruck, oder arterielle Hypertonie wird eine Erkrankung bezeichnet, bei welcher der gemessene Blutdruck chronisch, das heißt über einen längeren Zeitraum hinweg und nicht von einer Krankheit, Schwangerschaft oder von Medikamenten ausgelöst, über einem Wert von 140 zu 90 mm Hg liegt.

Viele Menschen leiden unter Bluthochdruck. Symptome können sein:

- Dauernde Müdigkeit
- Abgeschlagenheit
- Rasche Atembeschwerden bei Anstrengung


Um dem Bluthochdruck allgemein vorzubeugen sollte deshalb

- Auf eine gesunde Ernährung
- Ausreichend Bewegung
- Wenig Fett und Natrium Aufnahme
- Wenig bis keinen Tabak und Alkohol Konsum


geachtet werden.

Bei wem trotz diesen Maßnahmen immer noch ein zu hoher Blutdruck gemessen wird, der sollte sich in ärztliche Behandlung geben und medikamentös eingestellt werden.

Zuerst muss gesagt werden, dass bei einem durch eine Schwangerschaft bedingten Anstieg des Blutdrucks eine andere Therapie eingesetzt werden muss, als bei einer chronischen Hypertonie.

Welche Medikamente gibt es


Die Mittel der Wahl bei chronischer arterieller Hypertonie sind unter anderem ACE Hemmer, Diuretika und Betablocker.
ACE Hemmer hemmen, wie der Name schon sagt einen bestimmten Stoff im Körper, welcher durch Synthese den Blutdruck ansteigen lässt.
Diuretika verringern das gesamte Blutvolumen und somit auch den Blutdruck, indem sie eine vermehrte Ausscheidung der Nieren bewirken.
Betablocker blocken Stoffe direkt im Herzen, welche das Volumen des ausgestoßenen Blutschwalls reduzieren und somit den Blutdruck senken.

Diese Medikamente können teilweise auch gleichzeitig eingesetzt werden. Sie dürfen ausschließlich von Ärzten verschrieben werden und sind apothekenpflichtig. Der Arzt wird zuerst eine Anamnese aufnehmen, das heißt er lässt sich die Krankheitsgeschichte des Patienten und wenn möglich auch dessen Familie genau erzählen. Bluthochdruck kann auch erblich bedingt beziehungsweise begünstigt sein. Danach wird er den Blutdruck messen und eine geeignete Therapie und Medikamente vorschlagen. Natürlich ist jeder Patient anders, deshalb muss die Therapie auch ganz individuell angepasst werden. Es muss zum Beispiel auf das Alter, etwaige vorige Erkrankungen und Allergien oder Unverträglichkeiten hinsichtlich medizinischer Wirkstoffe geachtet werden.

Patienten sollten sich unter keinen Umständen selbst Medikamente verschreiben, oder wenn sie meinen unter Bluthochdruck zu leiden, Tabletten eines anderen Patienten einnehmen. Dies kann unter Umständen lebensbedrohliche Folgen haben, vor allem bei gesunden Menschen. Die Therapie bei Kindern unterscheidet sich ebenfalls von der bei Erwachsenen. Hier werden meist geringere Dosen der Medikamente verschrieben. Auch bei Kindern sollte regelmäßig der Blutdruck gemessen werden.

Aktuell wird in der Schweiz ein Impfstoff gegen arterielle Hypertonie getestet.
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