Zuschauen, Anfassen und Staunen

Am 9. und 10. März 2013 laden Töpfer- und Keramikwerkstätten bundesweit zum achten Mal zum Tag der offenen Töpferei ein. (Foto: Smailes)
 
Die Teichwolframsdorfer Töpferin Cornelia Hellfritzsch an der Drehscheibe. (Foto: Privat)
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Am zweiten Märzwochenende öffnen Töpfereien und Keramikwerkstätten ihre Türen wieder für Besucher



Altengesees/Teichwolframsdorf. Wie aus erdigem Lehm oder Ton unter kundigen Händen schöne Gefäße und hübsche Figuren entstehen - das können Interessenten am zweiten Märzwochenende wieder hautnah erleben. Denn am 9. und 10. März laden Keramiker und Töpfer zum "8. Tag der offenen Töpferei" ein. Interessenten haben an den beiden Tagen - in der Regel von 10 bis 18 Uhr - Gelegenheit, Keramikwerkstätten, Töpfereien, Studios und Ateliers zu besuchen und dabei die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten der Keramiker zu entdecken, traditionelles Handwerk zu erleben und den Töpfern bei der Arbeit zuzuschauen.

In der Töpferei von Cornelia Hellfritzsch in Teichwolframsdorf laufen die Vorbereitungen zum diesjährigen "Tag der offenen Töpferei" bereits seit Anfang Januar. Die Teichwolframsdorfer Töpferin lädt zum sechsten Mal an dem "Mitmachwochenende" Anfang März zum Zuschauen, Anfassen und Staunen in ihre Werkstatt ein. Dabei will sie wieder neue Formen ihrer Keramikserie vorstellen und Anregungen für die Frühlingsdekoration präsentieren. Da das Osterfest nicht mehr weit ist, wird das beliebte Osterbasteln mit dem Ton für Groß und Klein traditionell nicht fehlen. Alle anderen können dem Entstehen der Gefäße auf der Drehscheibe zuschauen, Dekorationstechniken kennenlernen und in gemütlicher Atmosphäre selbst gebackenen Kuchen und Kaffee genießen. „Ein Vorbeischauen lohnt sich, lassen Sie sich überraschen“, lädt die Töpferin ein.


Die Töpferei der Werkstätten Christopherushof in Altengesees ist zum dritten Mal beim bundesweiten "Tag der offenen Töpferi" dabei. Gäste können am 9. und 10. März jeweils in der Zeit von 10 bis 16 Uhr bei der Produktion zusehen, selbst probieren, die Brennvorgänge im Schmauchbrandofen und den Raku-Brand verfolgen und auch Produkte direkt in der Werkstatt oder im Werkstattladen kaufen. Im Angebot sind auch bepflanzte Gefäße.

"Der Töpfertag ist für uns eine wunderbare Gelegenheit, einen Einblick in diese Arbeit zu geben. Dass das Interesse groß ist, zeigt der gute Zulauf. Wir hatten bisher nur am Samstag geöffnet und hoffen nun auch am Sonntag auf viele Besucher", sagt Töpfermeister Mario Lang.

In der Töpferei der Werkstätten Christopherushof in Altengesees entstehen die vielfältigsten Erzeugnisse. 13 Menschen mit Behinderung arbeiten unter Anleitung von zwei Fachkräften mit viel Freude an irdenen Artikeln sämtlicher Formen und Funktionen. Die schönen und praktischen Stücke entstehen durch Drehen auf der Töpferscheibe, mit Aufbautechnik, in der Plattenbauweise und durch freies Modellieren und Gestalten.

Durch die Formen, Farben und Glasuren findet sich die Individualität des einzelnen Kunsthandwerkers wieder. Verschiedene Brenntechniken geben der Keramik den besonderen Schliff. Das Angebot der Töpferwerkstatt beinhaltet Gebrauchsgeschirr wie Krüge, Becher, Tassen, Teller, Schüsseln und Vasen, aber auch verschiedenste Dekorationsartikel. Ein großer Posten sind Blumenübertöpfe in unterschiedlichen Größen und Formen, die auch gern auf Bestellung gefertigt werden. Brunnengestaltung, Skulpturen und Tonsäulen sind für die Gartengestaltung beliebt. Auf Märkten ist der Stand der Töpferei stets gut besucht.


INFORMATION:
Welche Werkstätten am 13. und 14. März 2013 einladen, erfahren Interessenten auf www.tag-der-offenen-toepferei.de
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