2. Neundorfer Stoppelcross mit Superlativen

Neundorf bei Schleiz (j.m.). Die Veranstalter des 2. Neundorfer Stoppelcross haben den Nerv der Zeit getroffen. Sowohl bei den Aktiven als auch bei den Zuschauern gibt es beeindruckende Zahlen zu vermelden. 80 Starter bei den Automobilen sowie über 100 Teilnehmer bei den Zweirädern und Quads sprechen ihre eigene Sprache.
Neundorf. Allein am Samstag pilgerten 1200 Zuschauer an das Stoppelfeld in Neundorf unweit der Straße nach Ziegenrück. Am Sonntag bei den Zweirädern säumten nochmals 500 Fans die Strecke.

Der Grundgedanke dieser reinen Amateurveranstaltung ist es, preisgünstigen Motorsport für jedermann zu bieten. Bei einer Strecke mit geringen Anforderungen wurden dafür die besten Voraussetzungen geschaffen.

Nach dem erfolgreichen Testlauf im Vorjahr erhielten bei der zweiten Auflage die Automobile einen separaten Renntag. Bei der Materialschlacht auf dem Stoppelfeld, wozu ausschließlich Serienfahrzeuge zugelassen waren, galt es für die Teilnehmer möglichst viele Runden am Stück zu absolvieren. Die Unterteilung erfolgte in drei verschiedenen Hubraumklassen: bis 1300 ccm, bis 1600 ccm und bis 1800 ccm. In allen Klassen zeigte sich sehr schnell, dass nur wenige Fahrzeuge den harten Anforderungen gewachsen waren.

In der kleinsten Klasse ging Christan Dietz (Volkmannsdorf) auf einem Opel Corsa als Sieger hervor. Die mittlere Hubraumklasse konnte Ingo Fleck (Grobengereuth/VW Golf) zu seinen Gunsten entscheiden. Mit einem Chrysler-Neon gewann der Schleizer Maik Elschner die Klasse bis 1800 ccm. Lediglich drei Frauen stellten sich dem Starter. Den Siegerpokal bekam Natalie Störig (Neundorf/Opel Corsa) überreicht. "Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr ein paar mehr Frauen am Start begrüßen können", gibt sich Organisator Danny Lanzendörfer optimistisch.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Zweiräder beziehungsweise der Quads und einer reichlichen Portion Staub, der insbesondere beim Start aufgewirbelt wurde. Auf einer Strecke von über zwei Kilometern war trotz der relativ geringen Anforderungen reichlich Kondition gefragt. "Wir wollten möglichst viel Fahrspaß bieten, eine Strecke ohne künstliche Hindernisse und Supersprünge. Das Vermitteln von echtem Rennfeeling mit Start und Positionskämpfen stand im Vordergrund", so Erik Lailach, Mitorganisator der Motorradveranstaltung. Siege und Platzierungen wurden in den Klassen Hobby, Sport und Quad ausgefahren eine Unterteilung nach Hubraum erfolgte nicht. Aufgrund der hohen Beteiligung mussten in der Sportklasse zwei Vorläufe ausgefahren werden. Jeweils die Besten qualifizierten sich für den Endlauf, während der geschlagene Rest noch ein eigenes Rennen ausfahren durfte. Einen Sieger aus der unmittelbaren Region gab es nicht. Als die Schnellsten erwiesen sich: Steven Vater (Probstzella/Hobby-Klasse), Arne Mösch (Saalfeld/Sport-Endlauf), Jörg Scherbel (Lehesten/Sport B-Finale) und Stephan König (Pahren/Quad).

Beide Veranstalter zeigten sich am Ende des Renntages äußert zufrieden und erhielten viel Lob von den Startern, sodass einer weiteren Veranstaltung im kommenden Jahr nichts im Weg stehen sollte. OTZ

Ergebnisse Motorrad:

Hobby

1. Steven Vetter (Probstzella)

2. Joel Wrensch (Pößneck)

3. Paul Dietzel (Sieglitz)

Sport A (Endlauf)

1. Arne Mösch (Saalfeld)

2. Tobias Balzer (Lemnitz)

3. Patrick Broßmann (Kolba)

Sport B

1. Jörg Scherbel (Lehesten)

2. Christian Staps (Lehesten)

3. Erik Lailach (Oettersdorf)

Quad

1. Stephan König (Pahren)

2. Maik Rothe (Geißen)

3. Enrico Petzold (Oberwellenborn)
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