Der Ringkampfsport hat neue Freunde gefunden!

Thomas Fähndrich (Foto: Gerhard R. Zeuner)
Interview mit dem Präsidenten des RSV Rotation Greiz, Thomas Fähndrich

Von Erhard Schmelzer

Im Jahre 2003 musste der RSV Rotation Greiz seine Mannschaft aus der ersten Bundesliga der Ringer aus finanziellen und sportlichen Gründen zurückziehen. Einige Monate später wurde der heute 42-jährige Thomas Fähndrich, der als selbstständiger Bauleiter tätig ist, zum Präsidenten gewählt. Der Allgemeine Anzeiger sprach nach der zehnten Mannschaftskampfsaison mit dem dreimal wiedergewählten Präsidenten.

Können Sie sich noch an die Anfangsjahre ihrer Leitungstätigkeit erinnern?
In Vordergrund stand natürlich die finanzielle Konsolidierung des Vereins. Nach der vorgegebenen zweijährigen Sperre der Mannschaft konnte ab 2006 wieder in der 2. Bundesliga gekämpft werden. Jetzt können wir in dieser Leistungsklasse wieder auf 8 Jahre in Folge zurückblicken.

Die letzte Saison war dabei sicher die erfolgreichste?
Diese Saison ist mit drei ersten Plätzen bei allen drei Mannschaften, in der 2. Bundesliga, der Thüringenliga und bei der Jugend, nicht zu toppen. Das war nur möglich durch große Anstrengungen von Aktiven, Trainern, Sponsoren, Zuschauern und Fans sowie den fleißigen ehrenamtlichen Helfern und der Leitung. All denen möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich meinen herzlichsten Dank aussprechen.

Trotzdem soll es keinen Aufstieg in die 1. Bundesliga geben?
Unser Verein ist noch nicht in der Lage dort achtbar zu bestehen. Die führenden Vereine der Eliteliga aus dem Südwesten Deutschlands verfügen über ungleich andere Ressourcen. Im Vorjahr stiegen Aue und Mansfelder Land auf. Die Auer stiegen mit nur einem Sieg wieder ab und selbst die mit großem Aufwand verstärkten Eislebener belegten nur den vorletzten Platz. Außerdem werden wir noch eine Saison in der Jahnturnhalle ringen müssen. Und diese erfüllt bekanntermaßen nicht die Standards der 1. Liga. Trotzdem wird es 2014 einige Änderungen geben.

Da werden wir neugierig?
Es wir Veränderungen bei der zweiten Mannschaft geben. Bis 2003 kämpfte unsere Reservemannschaft in der Oberliga. Nach dem Erstligarückzug rang die erste Vertretung dort und die Zweite musste aufgelöst werden. Seit 2007 kämpft die Reserve unter Leitung von Hans-Peter Zipfel wieder in der Thüringenliga. 2011 und 2013 konnte dort der erste Platz belegt werden. Wir sind nun der Meinung, um unsere Nachwuchssportler in der neuen Saison mehr zu fördern, aber auch zu fordern, wieder in der vom Landesverband Sachsen organisierten Oberliga zu starten. Gegner wären dann wohl die nicht so weit entfernten Mannschaften von Pausa/Plauen II, Werdau II, Thalheim II, Gelenau II, Auerbach und Lugau. Das wäre sicher auch eine Bereicherung für unsere Zuschauer.

Wie wird die Bundesligamannschaft dieses Jahr aussehen?
Das Gros der Mannschaft wird zusammenbleiben. Noch sind die neuen Lizenzen nicht unterschrieben. Wir werden die Ringkampfanhänger zeitnah über alle Veränderungen informieren.

Reist auch 2014 Swen Lieberamm mit seinen Berliner Sportlern wieder an
Swen wird uns mit seinen Sportlern in der 2. Bundesliga und auch bei den Kämpfen der zweiten Mannschaft, wenn Not am Mann ist, unterstützen.

Was steht als nächstes beim RSV an?
Die Mannschaftskämpfe sind zwar beendet, nun verlangen aber die Landesmeisterschaften, die mitteldeutschen und dann die deutschen Meisterschaften unsere vollste Konzentration. Bei den ersten Thüringer Meisterschaften im freien Stil ist uns bereits ein großer Erfolg gelungen.
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