Greizer Roland Prüfer feiert 55 Jahre Rennfahrergeschichte.

Mit seinem Triumph Spitfire MK IV Baujahr 1974 nimmt Roland Prüfer beim jährlichen ADMV Classic Cup rund um Bergrennstrecken teil. In Augenschein nehmen den Flitzer v.l. Axel Wolf, Thomas und Andrea Roth, Stephan Krauß, Wolfgang Braun, Roland Prüfer, Gotthard Wünscher, Uschi Prüfer, Uli Henicke, Klaus und Gudrun Ramelow.
  Greiz.
Zum Jubiläum gratulierte der Geschäftsführer des MC Greiz, Uli Henicke, sowie engste Weggefährten dem Greizer Rennfahrer Roland Prüfer zu 55 Jahren erfolgreicher Rennfahrergeschichte. „Während seiner sportlichen Laufbahn, die 1959 begann, hat unser Roland Sportgeschichte beim MC Greiz geschrieben und hat den typischen Weg eines Rennfahrers begangen“, angefangen hat alles mit einem Intermezzo auf zwei Rädern, bis hin zu erfolgreichen Classic Car Veranstaltungen der Rennwagen, betonte Henicke und sei dabei immer auf dem Teppich geblieben und hat stets an die gedacht, die den erfolgreichen Weg mit gestaltet haben.
„Bereits ab dem 6.Lebensjahr nahmen mich meine Eltern zu Rennveranstaltungen zum Schleizer Dreieck und dem Sachsenring mit“ erinnert sich Roland Prüfer, „das hat bei mir den Wunsch zur Rennfahrerlaufbahn geweckt, es hatte gezündet“.
Im Ostblock und nach der Wende hatte der Greizer Motorsportler an Rennen u.a. auf dem Nürburgring, Hoppenheim, zu Bergrennen in Deutschland und Österreich, CZ und Ungarn auf dessen Rennstrecken bei Zwei- Drei- und Vierradklassen erfolgreich teilgenommen.
Zu DDR-Zeiten war Prüfer Mitglied der Nationalmannschaft, fuhr im Kampf um den Pokal der sozialistischen Länder, als Gegengewicht zu den westlichen Europameisterschaften, an denen wir nicht teilnehmen durften. Mitglied in der Nationalmannschaft zu werden, war für mich ein Höhepunkt in der Karriere. Sechs Fahrer gehörten zur Nationalmannschaft, die sich aus einem großen Feld an Fahrern qualifizieren mussten. Unter den sechs nominierten Fahrern der Nationalmannschaft war ein Greizer, Roland Prüfer.
Durch seine clevere Lebensweise setzte der Gastronomie- und Hotelfachmann mit englischen und russischen Sprachkenntnissen konsquent sein Sportprogramm durch. Berufliche Höhepunkte in seinem Leben war die 15-jährige Tätigkeit mit einem Direktor-Posten im Interhotel Gera und im Hotel Marina am Balaton.
Zu weiteren großen Erfolgen gehörten, bester Fahrer in der Klase Formel III in Ester 1978, Podestplätze auf dem Hungaro-Ring, Pec`s, Brünn, Poznan und weiteren herausgefahren mit internationaler Konkurenz.
Zu jedem Rennen könnte der Classic Car Renner eine Story über Sieg oder Niederlagen erzählen. Dank meiner Monteure, zu denen er heute noch Kontakte pflegt, kann ich weniger über Pech und Pannen berichten, durch die gute Zusammenarbeit wurden die großartigen Erfolge möglich.
Besonders zu seinem ungarischen Grand Prix Rennfahrer Robert Rendeck, einem Rivalen auf den Classic Car Veranstaltungen bestehen noch heute persönliche Kontakte.
Seine Devise vor und während einer Veranstaltung war stets: „Im Krankenhaus gewinnt man keine Rennen, man muss mit dem Kopf auf der letzten Rille fahren und gewinnen können“.
Noch heute nimmt Prüfer an 12 Wertungsläufen im Jahr bei Rund- und Bergrennstrecken mit seinem Triumph Spitfire MK IV Baujahr 1973 teil. Gegenwärtig bereitet er sich auf die letzte Veranstaltung in diesem Jahr am 4. und 5. Oktober auf dem bekannten Lausitz Ring vor.
Eine umfassende Trophäensammlung des Greizer Rennfahrers Roland Prüfer könnte eine Ausstellung füllen.
Mit einem Grillabend, den er gemeinsam mit seiner Frau Uschi gestaltete, sagte ein Großer des Rennsportes Danke, bei seinen engsten Wegbegleitern auf den nationalen und internationalen Rennbahnen
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Hannelore Grünler aus Artern | 06.09.2014 | 13:17  
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