Klassikveranstaltung am Schleizer Dreieck

Wie in alten Zeiten: Heinz Siegert und Heiner Lindner
 
Nach einer zweijährigen Unterbrechung kehrten die Automobile im Rahmen des VFV-Oldtimer Grand Prix "Freddy Kottulinsky Revival" an das Schleizer Dreieck zurück. Über 500 Teilnehmer auf zwei, drei und vier Räder gaben sich am vergangenen Wochenende ein Stelldichein auf der Straßenrennstrecke.

Am kommenden Wochenende – 14. bis 16. Juli - rückt das Schleizer Dreieck ein weiteres Mal ins Blickfeld der Motorsportenthusiasten.

Auf dem Programm steht die zweite Auflage des Oldtimer Grand Prix´s „Freddy Kottulinsky Revival“, der zu Ehren der Rennfahrerlegende und Rallye Paris-Dakar Sieger Freddy Kottulinsky, ausgefahren wird. Die Veranstaltung gilt als die größte Klassik-Veranstaltung des Veteranen Fahrzeug Verbandes (VFV) in der laufenden Saison. Wie bei der ersten Auflage im vergangenen Jahr wird die GLPpro Gleichmäßigkeits-Rennserie und die Deutsche Historische Motorradmeisterschaft (DHM) an den Start gehen. Dazu werden circa 200 Rennwagen - Tourenwagen, GTs, Rennsportwagen, Formelwagen – und über 300 Rennmotorräder in den verschiedenen Klassen erwartet. „Wir sind komplett ausgebucht“, informiert Pressesprecher Alex Buchholz.

Darüber hinaus werden für diese einzigartige Veranstaltung Sonderläufe in den Kategorien Melkus RS 1000/2000, ADMV Trabant RS-Cup sowie ADMV Spezial-Tourenwagen Cup 2017 zu sehen sein. Gleichzeitig wird an die Geburtsstunde des Rennwagens Melkus MT 77 erinnert, der in Schleiz vor 40 Jahren erstmals an den Start ging. Im Frühjahr 1977, beim nationalen Training, erblickte der legendäre MT 77 (Melkus-Thassler) erstmals das Licht der Rennsportwelt. Peter Melkus, Sohn des mehrfachen DDR-Meisters Heinz Melkus, ludt dazu alle Melkus-Fahrer zum Treffen ans Schleizer Dreieck ein. Im offenen Fahrerlager und auf der Strecke können die RS 1000/ RS 2000 und die historischen MT 77 bestaunt werden.

Zum ersten Mal wird es an diesem Wochenende einen Langstreckenlauf für Tourenwagen und GT-Fahrzeuge geben. Der Lauf für die historischen Fahrzeuge erstreckt sich über 75 Minuten. „So etwas hat es in der Geschichte unseres Vereins bislang noch nicht gegeben“, informiert Wolfgang Ziegler, Vorstandsmitglied des VFV. Ausgangspunkt für diesen Entschluss war, dass einige Teilnehmer der GLPpro im Rahmen der Westfalen Trophy auf den Nürburgring teilnahmen und daran Gefallen gefunden haben, beziehungsweise regelrecht davon schwärmten. Mit einem moderaten Startgeld hoffen die Organisatoren auf ein entsprechend großes Starterfeld. „Falls dieser Lauf auf ausreichend Zuspruch stößt, wird er perspektivisch eine feste Größe in unserem Programm finden“, so Ziegler weiter. Gestartet wird der Lauf am Samstag um 17.35 Uhr.

Als Besucherin dieser Veranstaltung wird Michaela Kottulinsky erwartet. Die Enkeltochter des Namenspatrons dieser Veranstaltung wird mit ihrem AUDI R8 LMS, den sie in der ADAC GT-Masters Rennserie fährt, an die Strecke kommen. Bereits am Freitag ab 17.00 Uhr wird es ein Corso von ausgewählten historischen Fahrzeugen zum Schleizer Neumarkt geben. Hier wird es eine Vorstellung der Fahrer und eine Präsentation der historischen Rennsporttechnik geben. Am Samstagabend wird es im Festzelt eine Gesprächs- und Autogrammstunde mit Mikaela und Susanne Kottulinsky sowie mit Peter und Sepp Melkus geben. Moderiert wird der Abend vom Kenner des Ost-Formelrennsportes Hendrik Medrow. Abgerundet wird das Ganze mit historischen Filmen aus den 1960er und 1970er Jahren vom Schleizer Dreieck. Veranstaltungsbeginn ist an allen drei Tagen jeweils um 8 Uhr, den detaillierten Zeitplan sowie weitere Einzelheiten rund um die Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.schleizer-dreieck.de.
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