Neues vom Sprint

Robert beim Abschlußtraining im Pruszkow (Foto: privat)
Am Mittwoch beginnen in Minsk die diesjährigen Bahn- Weltmeisterschaften. Darauf hatte sich der BDR-Kurzzeit-Bahnkader zuletzt 2 Wochen lang auf der Radrennbahn im Pruszkow vorbereitet, bevor es direkt von dort aus am Freitag in die weißrussische Hauptstadt ging.
Auf Grund der bevorstehenden Geburt von Noah stieß Robert erst in Polen auf das WM-Team, das bereits zum Jahresanfang in Südafrika die Grundlagen für die WM legte. Beim Bahntraining zu Hause in Berlin mit Trainer Emanuel Raasch gab Robert richtig Gas. Zum Sechstagerennen in Berlin brach er -gesundheitlich angeschlagen- gleich zweimal seine eigenen Bahnrekorde. So konnte er sich auch in Pruszkow vom ersten Tag an in TOP-Form präsentieren. „Ich bin sehrschnell unterwegs, die Beine sind gut „skypt“ er zuletzt aus dem kalten Minsk.
Robert wird am Samstag und Sonntag im Sprint an den Start gehen. „Das Podium in der Einzeldisziplin ist mein Ziel. Darauf konzentriere ich mich und das bringt mich persönlich vorwärts. Dafür haben Emu und ich wochenlang hart gearbeitet, auch in der Zeit, als mein Sohn Noah geboren wurde. Meine Familie, meine Sponsoren und Unterstützer stehen fest hinter mir. Das gibt mir besonders viel Kraft und Motivation.“
Für den Teamsprint steht Robert erneut als Ersatzmann bereit. Mit der Nichtteilnahme am Trainingslager in Südafrika und damit fehlender Übungs- und Abstimmungsmöglichkeiten im Team wurde Robert diese Entscheidung bereits im Dezember begründet. Die Chancen für Gold sind hier so groß wie noch nie, denn am Donnerstag stehen die Briten ohne Chris Hoy, die Franzosen ohne Gregory Bauge und die Australier ohne Jane Perkins am Start. „Natürlich bin ich enttäuscht, doch diese Situation für mich nicht neu und ich respektiere die Entscheidung des Bundestrainers. Meinen Sportkameraden wünsche ich alles Gute!“ so Robert.
Wir haben uns kurzfristig um ein Visum nach Weißrussland bemüht und werden live dabei sein, wenn Robert in das Sprintturnier zieht. Die deutsche Unterstützung und Medienpräsenz vor Ort wird überschaubar sein, denn inzwischen haben wir erfahren, dass es nicht überall so reibungslos mit einem Visum geklappt hat.
Für Robert nehmen wir viele liebe Grüße und Wünsche von Noah, Jenni, der gesamten Familie, seinem Trainer Emanuel Raasch, von den Freunden, Beratern, Unterstützern, seinem Verein und der Heimatstadt Gera mit. Wir alle wünschen ihm viel Erfolg und sind stolz auf ihn!
Herzliche Grüße
Uta und Frank Fö.
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