Ringen, 2. Bundesliga: Eine spannende und hochklassige Ringkampfsaison beginnt!

Wann? 10.09.2016 19:30 Uhr

Wo? Sporthalle an der Eisbahn, An der Eisbahn, 07973 Greiz DE
Mit dem amtierenden Deutschen Meister Martin Obst (r.), hier im Vorbereitungskampf gegen den Oberfranken Sascha Büchner, hat der RSV einen herausragenden Sportler verpflichtet. (Foto: Zeuner)
 
Erfolgreiches Trainerduo: Swen Lieberamm (l.) und Tino Hempel konnten am Ende der vorigen Saison auf den Staffelsieg in der 2. Bundesliga anstoßen. (Foto: Zeuner)
Greiz: Sporthalle an der Eisbahn |

Die Greizer Ringer müssen zum Saisonauftakt nach Lübtheen und empfangen am 10. September Markneukirchen zum Vogtlandderby.

Von Erhard Schmelzer

Nach den Fernsehfestspielen mit Fußball-Europameisterschaft und Olympischen Spielen gewinnt nun für die Sportbegeisterten der regionale Sport wieder mehr an Bedeutung. Am Sonnabend, den 3. September, starten auch die deutschen Ringerligen in ihre neue Mannschaftskampfsaison. In der 2. Bundesliga Nord gehen mit dem RSV Rotation Greiz, der WKG Pausa/Plauen und dem AV Germania Markneukirchen drei vogtländische Vereine ins Rennen. Die zweiten Mannschaften von Greiz und Pausa/Plauen kämpfen in der dritthöchsten deutschen Liga, der Regionalliga Mitteldeutschland.

Verantwortliche für die Greizer Teams sind die erfahrenen Trainer Tino Hempel und Swen Lieberamm, die vor dem ersten Anpfiff einige Fragen beantworteten.

Der RSV Rotation Greiz startet als Titelverteidiger in die Saison. Welche Rolle kann Greiz in diesem Jahr spielen?

Tino Hempel: Wie 2013 konnten wir auch 2015 den Staffelsieg erringen. Im Vorjahr haben wir uns diesen Erfolg erst in allerletzter Minute gesichert. In diesem Jahr dürfte die Liga noch ausgeglichener geworden sein und ihr Leistungsniveau weiter gesteigert haben. Anders als in der Fußball-Bundesliga kann bei uns jeder jeden schlagen.

Was sind die Ursachen dafür?

Swen Lieberamm: „Erstmals seit der Wende kämpft keine Mannschaft aus dem Osten Deutschlands mehr in der 1. Bundesliga. Der KAV Mansfelder Land stieg im Vorjahr ab, und mit Luckenwalde zog der Verein, der seit 1975 den Ringkampfsport in Ostdeutschland beherrschte, sein Team aus der höchsten Liga zurück. Der deutsche Mannschaftsmeister von 2006 und dreimalige Vizemeister ringt nun in der von anhaltinischen Teams dominierten Oberliga unter anderem auch gegen die Kampfgemeinschaft Apolda/Sömmerda. Eine Vorstellung, an die man sich erst gewöhnen muss. Einige Luckenwalder und Eislebener Ringer sind in andere Vereine der ersten Liga gewechselt, die Mehrzahl verstärkt aber nun zusammen mit ehemaligen Werdauer Aktiven unsere Gegner.
Tino Hempel: Gerade das Beispiel Luckenwalde zeigt, wie anspruchsvoll es ist, unter den ökonomischen Bedingungen in Ostdeutschland eine Spitzenmannschaft zu unterhalten. An dieser Stelle möchte ich deshalb unseren Sponsoren und unseren ehrenamtlichen Helfern, die die Grundlagen für unseren Sport schaffen, besonderen Dank sagen.

Auch Greiz wird einen ehemaligen Luckenwalder auf die Matte bringen!

Tino Hempel: Mit der Verpflichtung des amtierenden deutschen Meisters Martin Obst ist uns ein toller Schachzug gelungen. Er stammt aus Berlin und trainiert schon jahrelang in der Trainingsgruppe von Swen.
Swen Lieberamm: Mit Martin kommt nicht nur ein herausragender Sportler nach Greiz sondern auch eine vorbildliche Persönlichkeit.

Welche Mannschaften werden in diesem Jahr an der Spitze stehen?

Tino Hempel: Da muss man einige nennen! Zuallererst Aue und den Erstligaabsteiger Mansfelder Land. Aber auch Lübtheen, wo wir die Saison beginnen, ist ganz stark einzuschätzen.
Swen Lieberamm: Wir dürfen aber auch die verstärkten Thalheimer und Markneukirchen nicht vergessen. Mit dem litauischen Olympiadritten von Peking, Mindaugas Mizgaitis, der vom Vizemeister Weingarten kommt, haben die Südvogtländer einen der erfahrensten Bundesligaringer verpflichtet.

Auf welcher Position landet Greiz?

Tino Hempel: Unser Saisonziel ist ein Medaillenplatz. In die Regionalligamannschaft sollen weitere Greizer Nachwuchssportler eingebaut werden. Auf jeden Fall wird zu den ersten Heimkämpfen am 10. September gegen Markneukirchen (2.  Bundesliga/Kampfbeginn 19.30 Uhr) und Lugau (Regionalliga/Kampfbeginn 17.30  Uhr) in der Sporthalle Greiz-Aubachtal wieder eine Superstimmung herrschen!
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