Ringen, 2. Bundesliga Nord: RSV Rotation Greiz unterliegt der WKG Leipzig/Taucha mit 15:23

Spektakulär: Der für Greiz kämpfende Armenier Edgar Babyan wirft Tommy Einhorn und gewinnt mit Technischer Überlegenheit.
Greiz: Jahnturnhalle | Mit einer 15:23-Niederlage gegen die Wettkampfgemeinschaft Leipzig/Taucha hat sich der RSV Rotation Greiz am 10. Dezember von seinem heimischen Publikum für die Saison 2011 der Ringer-Bundesliga Nord verabschiedet. Die Niederlage kam nicht überraschend und dem Gros der Greizer Fans war sicher bereits vor dem Kampf klar, dass ihr RSV die Matte nicht als Sieger verlassen würde. Doch über das "Wie" war die Mehrzahl der Anhänger doch recht enttäuscht. So hatten die Gastgeber nach fünf Kämpfen zur Halbzeit gerade mal zwei Pünktchen auf ihrem Konto - alle Begegnungen waren bis dahin an die Gäste gegangen, beim Stand von 2:18 verließen einige enttäuschte Fans die Halle. "Das müssen wir uns nicht antun", waren dabei noch die harmlosesten Kommentare.

Vier Siege nach der Pause entschädigten dann doch einigermaßen fürs Kommen. Patryk Drworzyk, MIchael Dengler, Edgar Babayan, und Toni Stade konnten alle ihre Gegner schlagen und damit das Endergebnis noch in einem einigermaßen erträglichen Rahmen halten.

Die Einzelergebnisse:

55 kg/G-r: Merlin Sewina - Dustin Scherf 0:4
60 kg/F: Florian Sieg - Kai Wedekind 0:4
66 kg/G-r: Mateusz Bierzanowski - Marko Scherf 2:3
66 kg/F: Patryk Drworzyk - Markus Jung 3:0
74 kg/G-r: Toni Stade - Max Stuhr 3:0
74 kg/F: (Greiz stellte keinen Gegener) - Florian Liebscher 0:4
84 kg/G-r: Edgar Babayan - Tommy Einhorn 4:0
84 kg/F: MIchael Dengler - Sebastian Otto 3:1
96 kg/G-r: Michael Völkel - Lars Kramarczyk 0:4
120 kg/F: Radoslaw Horbick - Nico Graf 0:3

Die WKG Leipzig/Taucha hat sich mit ihrem Sieg in Greiz, für den sie übrigens ausschließlich mit deutschen Sportlern angereist war, an die Tabellenspitze der 2. Ringer-Bundesliga Nord gesetzt. Mit 24 : 10 Punkten, vor den punktgleichen WKG Pausa/Plauen, KAV Mansfelder Land und RSV Rotation Greiz (je 23 : 11).

Man darf gespannt sein, wer in die 1. Bundesliga aufsteigt, bzw. aufsteigen will. Für Greiz geht es am letzten Kampftag in Aue am 17. Dezember ein bisschen um Wiedergutmachung - schließlich werden doch auch wieder einige Fans mit ins Erzgebirge fahren - oder um Besiegelung des "Nichtaufstiegspaktes" ...

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