Ringen, 2. Bundesliga: Spannende Saison steht bevor - RSV Greiz empfängt zum Auftakt RV Thalheim

Wann? 06.09.2014 19:30 Uhr

Wo? Jahnturnhalle, Fritz-Reuter-Straße, 07973 Greiz DE
Die I. Mannschaft des RSV Greiz belegte voriges Jahr den ersten Platz in der 2. Bundesliga Nord. Stehend v.l.: Swen Lieberamm (Trainer), Toni Stade, Artem Grinko, Tino Hempel (Trainer), Konstantin Sommer, Sebastian Wendel, Christian Lippert (Betreuer), Patryk Dublinowski, Adam Sobieraj und Mario Neudeck (Betreuer). Vorn, v.l.: Vladimir Codreanu, Mateusz Bierzanowski und Merlin Sewina und Radoslaw Kisiel. Dublinowski hat den Verein verlassen. Für die neue Saison gibt es drei Neuzugänge. Foto: Zeuner
Greiz: Jahnturnhalle | .

Von Erhard Schmelzer

Die Spannung steigt von Tag zu Tag. Am Sonnabend, den 6. September 2014, startet in Greiz die 24. Ringkampfsaison nach der Wende.

Bisher startete der RSV Rotation Greiz 21 Mal in den Bundesligen. Neben vier Jahren in der Eliteklasse kämpften die Sportler der alten Ringerhochburg 17 Jahre in der 2. Bundesliga. Damit stehen die Greizer in der ostdeutschen Rangliste sehr weit oben.

Nun steht die 24. Zweitligasaison vor dem Start. Alle Fachleute sind sich einig: Es wird eine sehr spannende Saison werden. Die Greizer gehen als Titelverteidiger ins Rennen.

Im Vorjahr belegten die Greizer mit allen drei Mannschaften den ersten Platz – in der 2.  Bundesliga, in der Thüringenliga und in der Jugendliga Mitteldeutschland. Diese Superbilanz dürfte kaum zu wiederholen sein. Aber die Greizer wollen wieder oben mitringen. Sie stützen sich dabei hauptsächlich auf den gleichen Kader wie im Vorjahr.

Zwar haben der polnische Spitzenringer Patryk Dublinowski und Lucas Bast den Verein verlassen, doch mit dem ehemaligen deutschen Meister Florian Crusius, der zuletzt in Luckenwalde rang, und dem Ex-Jenaer Thomas Leffler, der in diesem Jahr Bronze bei den deutschen Meisterschaften erkämpfte, kamen zwei namhafte Griechisch-römisch-Spezialisten ins Vogtland. Zum RSV zurückgekehrt ist nach drei Jahren in Lübtheen mit Stefan Lippke ein alter Bekannter der Greizer Ringkampfanhänger.

Aber auch die anderen acht Mannschaften in der Staffel Nord haben sich teilweise spektakulär verstärkt. Erstligaabsteiger FC Erzgebirge Aue kann sich wie der Greizer Lokalrivale Pausa/Plauen und Aufsteiger Gelenau auf jeweils sieben Neuzugänge stützen. Nur der Nachbarverein AC Werdau hat mit acht Transfers mehr Bewegung in seinen Kader gebracht. Dafür ist dort noch nicht klar, wer die Mannschaft betreuen wird.
Insgesamt haben die Teams der Staffel 48 neue Sportler im Aufgebot. Sportler aus dem eigenen Nachwuchs sind dabei nicht berücksichtigt.

Dass der internationale Ringerverband nach den Querelen um den angedrohten Olympiaausschluss die Gewichtsklassen änderte, so dass es zu anderen Paarungen wie im Vorjahr kommen wird, macht die Situation auf den Matten nicht übersichtlicher. Für Spannung und volle Hallen dürfte also gesorgt sein.

Das Thüringenderby findet bis auf weiteres nicht statt. Die Jenaer haben ihr Team zurückgezogen. In den letzten Jahren wurden bereits die Vogtlandderbys gegen Pausa/Plauen und Markneukirchen zu Zuschauermagneten. In diesem Jahr dürften auch viele Werdauer Fans mit nach Greiz kommen.

Auch der RV Thalheim wird mit seinen Fans bereits zum Auftakt am 6. September die Greizer Jahnturnhalle in ein Tollhaus verwandeln. Kampfbeginn ist 19.30 Uhr.
Bereits ab 15.30 Uhr steht ein Dreierturnier der Jugendliga mit Weißwasser und dem größten Greizer Kontrahenten der letzten fünf Jahre, der WKG Pausa/Plauen auf dem Programm.
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