Ringen: Auch die zweite Mannschaft des RSV Greiz erfolgreich!

Das Team, stehend, v.l.: Hans-Peter Zipfel (Betreuer), Johannes Krause, Max Kahnt, Lucas Bast, Sebastian Wendel, Ron Watzek, Florian Grimm; Adam Datec, Sascha Förster (Betreuer). Vorn, v.l.: Radoslav Kisiel, Abdul Galamatow und Dustin Nürnberger.
  Greiz: Sporthalle an der Eisbahn |

Da der SV Auerbach Auerbach zwei Gewichtsklassen nicht besetzen konnte, stand der RSV Rotation Greiz II bereits vor Beginn des Regionalligakampfes am Sonnabend als 40:0-Sieger fest.

Aber auch die acht als Freundschaftskämpfe ausgetragenen Begegnungen konnten sechs der Schützlinge von Hans-Peter Zipfel und Sascha Förster siegreich gestalten. Nach dem Erfolg gegen Auerbach liegt die zweite Mannschaft des RSV Greiz als Aufsteiger in der Regionalliga Mitteldeutschland hinter RVE Lugau und RC Germania Potsdam auf Platz drei der Tabelle, gefolgt von der zweiten Vertretung der WKG Pausa/Plauen und dem SV Auerbach.

Hier die Begegungen des RSV Rotation Greiz II - SV Auerbach 05:

57 kg/G-r: Abdzul Galamatow - Mark Lenser 4:0 (TÜ)
61 kg/F: Dustin Nürnberger - Jonas Schreiter 4:0 (TÜ)
66 kg/G-r: Ron Watzek 4:0 (KG)
66 kg/F: Radoslav Kisiel - Florian Steinert 4:0 (TÜ)
75 kg/G-r: Lucas Bast 4:0 (KG)
75 kg/F: Max Kahnt - Maximilian Metschke 4:0 (TÜ)
86 kg/G-r: Johannes Krause - Konvicny Ludek0:4 (TÜ)
86 kg/F: Adam Darev - Christian Bröschke 1:0 (PS)
98 kg/G-r: Florian Grimm - Artur Omarov 0:4 (TÜ)
130 kg/F: Sebastin Wendel - Heiko Höfer 4:0 (TÜ)

SS - Schultersieg; TÜ - Technische Überlegenheit; PS - Punktsieg; KG - Kein Gegner

Und hier der Bericht von Erhard Schmelzer:

Der SV Auerbach bleibt in der Regionalliga Mitteldeutschland weiter das große Rätsel und wurde in der Aubachtaler Sporthalle leider seinem Ruf als unberechenbarste Mannschaft gerecht. Nicht nur dass die Auerbacher im letzten Jahrzehnt von der 1.Bundesliga – im Januar 2005 stand man gegen Aalen sogar im Viertelfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft – und der Landesliga Sachsen pendelte, auch in dieser Saison gab es sehr schwankende Leistungen. Zum Ende der Halbserie lag Auerbach mit 5:11 Punkten weit von der Spitze entfernt auf Rang sieben. Dann kam die Rückrunde und nacheinander wurden die Spitzenmannschaften Potsdam, Pausa/Plauen II und selbst Spitzenreiter Lugau bezwungen. In der Vorwoche wurde dann aber beim Vorletzten SAV Leipzig/Großlehna verloren. Und in Greiz konnten die Erzgebirgler nur mit acht Sportlern anreisen, so dass die einen interessanten Kampf erwartenden Gastgeber bereits auf der Waage mit 40:0 gewonnen hatten. Als Begründung für die desolate Vorstellung wurden hauptsächlich Ausfälle wegen Verletzungen genannt.

Es gab dann doch noch vor mehr als 200 Zuschauern acht interessante Kämpfe, denen allerdings etwas die Spannung fehlte. Wie im Vorkampf im freien Stil bezwang Abdul Galamatov (57 kg) den zwei Jahre älteren Werdauer Mark Lenser mit technischer Überlegenheit.
Sebastian Wendel (130 kg) ließ es gegen den 46-jährigen Heiko Höfer, der 2:0 in Führung ging, geruhsam angehen. Nach fünf Minuten stand aber der 18:3 Erfolg des Greizers fest.
Dustin Nürnberger (61 kg) war Jonas Schreiter in allen Belangen überlegen und kam durch Beinangriffe und Rollen nach drei Minuten zum 16:0 Sieg.
Dagegen war Florian Grimm (98 kg) gegen den tschechischen WM-Teilnehmer Artur Omarov chancenlos und unterlag 0:15.
Adam Daraev (86 kg) wurde diesmal eine Gewichtsklasse höher eingesetzt, wo er sich taktisch klug kämpfend einen 2:1 Sieg sicherte.
Radoslav Kisiel (66 kg) hingegen hatte keine Probleme, Florian Steinert mit 16:0 zu bezwingen. Die Gäste kamen zu ihrem zweiten Sieg, als der ehemalige tschechische Auswahlringer im Nachwuchsbereich Ludek Konvicny Johannes Krause (86 kg) vorzeitig besiegte.
Im letzten Kampf konnte Greiz erstmals in dieser Saison den wieder genesenen Maximilian Kahnt (75 kg) einsetzen. Er kam durch Beinangriffe, Aufreißer, Rollen und einem Beindurchzug gegen einen Stammringer der Auerbacher, Maximilian Metschke zu einem ungefährdeten 16:0 Sieg.
Ron Watzek (66 kg) und Lucas Bast (75 kg), die beide im griechisch-römischen Stil kämpfen sollten, kamen kampflos zu den Punkten.
Die zweite Greizer Mannschaft liegt zwei Runden vor Schluss weiter auf dem dritten Tabellenplatz.
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