Team Erdgas 2012 holt den Weltcup-Sieg im Teamsprint

v.l. Nach dem ersten Weltcupsieg im Teamsprint, Michael Hübner, Max Levy, Robert Förstemann und Joachim Eilers. (Foto: Team Erdgas 2012)
Vom 04. bis 06.11.2011 Bahn-Weltcup Astana, Kasachstan
Chemnitzer Team ERDGAS.2012 setzt historischen Meilenstein in der Geschichte des deutschen Bahnradsports – Weltcup-Sieg im Teamsprint.
Es ist vollbracht! Das Chemnitzer Team ERDGAS.2012 hat den ersten Weltcupsieg eines eigenständig organisierten, deutschen Professional-Teams im Teamsprint gewonnen.
Im neu erbauten "Sary Arka" Velodrom in Astana holten Startfahrer Robert Förstemann, Maximilian Levy und der Schlussmann des Teams Joachim Eilers die Goldmedaille in 43,474 sec vor dem australischen Jay-Team Jayco-
Als, das 43,661 sec benötigte und der starken, französischen Equipe, die in 43,757 sec der deutschen Nationalmannschaft (43,835 sec) im Kampf um Bronze das Nachsehen gab.
Bereits in der Qualifikation setzte die Chemnitzer Truppe um den sportlichen Leiter Michael Hübner (verantw. Betreuer vor Ort) mit einem neuen deutschen Teamsprintrekord in 43,416 sec mehr als nur ein Ausrufezeichen und
verbesserte damit die alte Marke von 43,433 sec, erzielt von der deutschen Nationalmannschaft zur WM 2010 in Kopenhagen mit Förstemann, Levy und Nimke.
„Ich bin außer mir vor Freude! Endlich der Lohn harter Arbeit für das gesamte Team: dem Trainer Ralph Müller, dem Manager Jens Fiedler, dem Vereinsvorsitzenden Wolfgang Dreyer, dem PR Mann Thoralf Reiher, dem
Ausrüster Olaf Hübner und Klaus Pedd“, so Michael Hübner nach dem Rennen. „Man muss sie einfach alle auch mal nennen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Sponsoren zu Hause sind wir auf dem richtigen Weg.“
Laut Hübner funktionierte die ERDGAS-Mannschaft einwandfrei. Selbst ein sich andeutendes Problem beim Anfahren (Joachim Eilers war zu schnell am Hinterrad von Levy und holte kurz Luft) glichen die Drei super-homogen aus.
„Natürlich sind wir über diesen sehr wichtigen Erfolg für unsere Sportler, für unseren Verein und auch für unsere Partner und Sponsoren glücklich. Aber – unser großes Ziel bleiben die olympischen Spiele!“, so Manager Jens Fiedler
zu Hause nach den ersten Jubelstürmen und denkt bereits an die Zukunft. „Wir leben für das Team, wir leben mit unseren Partnern, wir profitieren vom familiären Verhältnis zu den Medien und von unserem Vereinsmittelpunkt,
unseren Sportlern! Aber alles zusammen, die Einheit bringt uns erst voran.“ Die Wettbewerbe werden in Astana am morgigen Sonnabend u.a. mit dem Keirin der Männer fortgesetzt und am Sonntag mit dem Sprintturnier der Männer.
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2 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 05.11.2011 | 23:56  
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Petra Seidel aus Weimar | 06.11.2011 | 12:27  
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