Vereinsleben in Kurtschau für die Zukunft gesichert

Uwe Jahn erläutert die Projektförderung des LSB während einem Trainingsabend in der Turnhalle Kurtschau
Greiz - Kurtschau
Am vergangenen Donnerstag , 20.11.2014 erhielt die Sportgemeinschaft Kurtschau e.V. einen Fördermittelbescheid in Höhe von 12.400 Euro zum Bau einer vollbiologischen Kläranlage für die durch den Verein gepachtete und genutzte Turnhalle in Greiz-Kurtschau. Auf Grund der Abwasserproblematik, die keinen Anschluss an einen Abwasserkanal ermöglicht, ist die Realisierung des Projektes erforderlich. Da der Zweckverband TAWEG die künftige Nutzung der bisherigen Absetzgrube, auf gesetzlicher Grundlage untersagt. Ein nicht Folgeleisten dieser Aufforderung hätte zum Entzug der Betriebserlaubnis für die Turnhalle und zur dauerhaften Einstellung des Sportbetriebes geführt. Das wiederum hätte zur Folge, dass das Vereinsleben mit Frauensport, Gymnastikgruppe, Tischtennis, Faustball, Kindersport, Sportunterricht der Elstertalschule und nicht zuletzt beim Männergesangsverein Kurtschau zum Erliegen kommen würde. „Wir als Verein könnten diese Maßnahme nicht allein durchführen“ sagte der Vorsitzende des Vereins Torsten Wezel, der sich gemeinsam mit den anwesenden Sportfreunden zur Fördermittelübergabe über die Unterstützung freute. „Die Fördermittel werden vom LSB Thüringen im Rahmen seiner erstmals in diesem Jahr vollzogenen Projektförderung im Vereinssportstättenbau zur Verfügung gestellt“, informierte das Präsidiumsmitglied des Landessportbundes Thüringen und Vorsitzenden des Kreissportbundes Greiz, Uwe Jahn, der den symbolischen Scheck mit allen notwendigen Formalitäten an den Verein übergab. Die Stadt Greiz als Eigentümer der Turnhalle unterstützt die Maßnahme mit einer Zuwendung von rund 9000 Tausend Euro, die SG Kurtschau mit 5.408 Euro aus Eigenmitteln und mit unentgeldlichen Arbeitsleistungen der Vereinsmitglieder, die mit rund 4500 Euro veranschlagt sind. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich somit auf runde 31 Tausend Euro. Die Planungsleistungen erbrachte das Ingenieurbüro Kovacic und Partner aus Wellsdorf. Die Kosten entsprechen den Kostenangebot sowie dem Nachtragsangebot der Firma Straßenbaugesellschaft Greiz -Gommla vom 23. September 2014 und 10. Oktober des Jahres, die den Bau der sechs Kubikmeter fassenden Kläranlage in Auftrag nahmen. Das gereinigte Abwasser wird nach der Inbetriebnahme auf eigenem Flurstück zum versickern gebracht.
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Hannelore Grünler aus Artern | 26.11.2014 | 11:05  
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