Dem Wetter die Stirn geboten

Greiz - Daßlitz
Einer langen Tradition folgend, kamen am Samstagabend trotz regnerischem Wetter zahlreiche Besucher, darunter Familien mit ihren Kindern zum Dorfgemeinschaftshaus nach Daßlitz. Die Freiwillige Feuerwehr und der Feuerwehrverein hatten zum entzünden des Osterfeuers mit Fackelumzug eingeladen. „Das Osterfeuer zählt neben Osterei und Osterhase zu den Klassikern unter den Ostertraditionen, bei dem gern auch Besucher aus den Nachbarorten die Gemeinsamkeit am lodernden Feuer suchen“ ist sich der stellvertretende Wehrleiter der FFW Daßlitz, Karsten Dietsch sicher und fügte an „auch wenn der Regen nicht nachlässt, die Veranstaltung findet statt“. Im Vorfeld haben die Kameraden Holz fürs Osterfeuer geschlagen, den Holzstapel mit vorgegebenen drei Meter Durchmesser aufgestellt, nur mit Reisig gefüllt, die amtlichen Auflagen zur Durchführung eingehalten. Der Wettergott hatte kurzzeitig den Regenhahn zugedreht, zügig versammelten sich die Mädchen und Jungen zum Fackelumzug hinter dem Einsatzwagen der Feuerwehr, zogen durch einen Teil des Ortes. Wieder am Ausgangspunkt angelangt, warteten bereits die großen Besucher auf die Fackelträger, die mit ihren Fackeln den aufgeschichteten Holzstapel entzündeten. Schnell loderten die Flammen und verbreiteten neben einer angenehmen Wärme beste Stimmung unter den Besuchern rings um den Dorfanger. Wem dann noch nicht warm genug wurde, konnte sich mit heißen Köstlichkeiten vom Grill selbst einheizen. Aus Langenwetzendorf kamen die Familien Hönicke und Grabowski „ wir sind mit unserem kleinen Paul das erste Mal bei einem Osterfeuer“ freut sich der junge Papa, der für seinen Jungen die Fackel beim Umzug trug. Mit dem entzünden des Osterfeuers ist nach altem Brauch der Winter vertrieben und der Frühling hält großzügigen Einzug, damit lässt sich auch der weniger gläubige Christ für die Brauchtumspflege begeistern, um in Geselligkeit die Auferstehung Jesu Christi zu feiern.
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