Durch Sponsorentätigkeit erhöhte Einsatzbereitschaft in Berga an der Elster

Wehrleiter Dirk Fleischmann 2.v.r.) und stellvertr. Wehrleiter Achim Geßner (r.) während der Einweisung am neuen Einsatzwagen.
 
Bürgermeister Ramsauer übergibt den Schlüssel für die Netzersatzanlage an Brandmeister Andrè Wykydal
Berga - Feuerwehrhaus.
Zur Dankeschön-Veranstaltung für die Sponsoren hatte die Stadtverwaltung und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Berga eingeladen, an der auch zahlreiche interessierte Einwohner teilnahmen.
Der Grund hierfür war die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen und Indienstnahme umfangreicher Fahrzeugtechnik, die am vergangenen Samstag offiziell von Steffen Ramsauer, seit 3 Wochen Bürgermeister von Berga, an die Kameraden der Feuerwehr übergeben wurde. Dazu sagte der Chef aus dem Rathaus „somit bin ich auch verantwortlich für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Berga, die im Sicherheitskonzept unserer Stadt eine zentrale Rolle und auch überregional in Pflichten eingebunden ist und erfülle staatliche Aufgaben im Bereich der Gefahrenabwehr, dies erfordere die Verbesserung der Rahmenbedingungen.“
Die Aufmerksamkeit unter der Bevölkerung für das Engagement im Ehrenamt hat sich seit den Ereignissen zum Hochwasser 2013 und dem Großbrand in Clodra deutlich erhöht, lobte der Rathauschef und fügte an, das wir heute über diese neue Technik verfügen, verdanken wir zum Teil den zahlreichen regionalen Sponsoren, die hierfür die notwendigen finanziellen Mittel aufgebracht haben. Der Dank gilt auch dem unermüdlichen Bestrebungen der Feuerwehrleute und Mitarbeitern der Stadtverwaltung unter Hauptamtsleiter Matthias Winkler, dem ehemaligen Bürgermeister Stephan Büttner, die dieses Projekt gestartet und umgesetzt haben. Winkler legte den langen Weg, der auch über Thüringer Ministerien und dem Bundesministerium für Verteidigung lief, letztlich von Erfolg gekrönt war und unterstrich, „die bereit gestellte Technik und die finanziellen Mittel wurden von uns sinnvoll angelegt“.
Vor Ort wurden die Fahrzeuge vorgestellt und von allen Anwesenden in Augenschein genommen. Brandmeister André Wykydal stellte die vom Freistaat Thüringen bereit gestellte 32 KVA Netzersatzanlage auf Anhängerbasis vor, die bei einem örtlichen Netzausfall die Kommunikation nach außen hin aufrecht erhalten soll und zusätzlich über eine leistungsstarke Lichtquelle zur Ausleuchtung der Einsatzstelle verfügt.
Einen Gerätewagen für schweres Gelände mit einer Radtiefe von 1,20 m und einem Löschwasser-Container mit 2000 l für kleinere Waldbrände wird durch die Unterstützung des Bundesministeriums für Verteidigung die Einsatzbereitschaft der Wehr um ein wesentliches erhöhen.
Mit vielen Fragen überhäuft, stellten Wehrleiter Dirk Fleischmenn und sein Stellvertreter Achim Geßner den neuen Wagen für die Einsatzleitung vor, der es künftig ermöglicht, als erstes Fahrzeug separat auszurücken, um bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte Maßnahmen zur Bekämpfung erstellt hat. Das Fahrzeug verfügt über Funk auf 4 und 2 Meter Basis, umfangreiche Gerätschaften zur 1. Hilfeleistung. Darunter eine Schleif- und Korbtrage, tragbares Licht, einen Druckluftatmer, Rettungsrucksack, Überlebensanzug für Eisrettung und Stauraum für Einsatzunterlagen. Dieses Fahrzeug wurde ausschlieslich über Sponsoren finanziert und kam bereits während einem Einsatz am zugefrorenen Dorfteich in Wolfersdorf zum Einsatz.
Eine moderne Feuerwehrtechnik ist umfangreich und kostspielig, bei dem nicht gut gefüllten Stadtsäckl, können solche anspruchsvollen Projekte nur in einer großen Gemeinschaft umgesetzt werden.
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Hannelore Grünler aus Artern | 06.03.2015 | 18:13  
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