Ein Garten muss bunt sein

Zeulenroda-Triebes: Bernsgrün | Rege und lebhafte Diskussionen mit vielen Fragen gab es am Mittwochnachmittag beim monatlichen Treff der Bernsgrüner Landfrauen. Denn die Frauen hatten sich Gartenbaulehrerin und Vereinschefin der Landfrauen aus Kauern, Christiane Boye, zum Thema „Pflanzen und Sträucher, die für Mensch und Umwelt schädlich sind“ eingeladen. Da fast jeder eine eigenen Garten zu Hause hat, fanden die Frauen so aktuelle Parallelen zum eigenen Umfeld. „Ich lege viel Wert darauf, dass es blüht und nicht bloß Nadeln schaut. Die Gestaltung naturnaher Gärten auf den Dörfern liegt mit sehr am Herzen. Bauern- und Vorgärten sind bunt und sprechen eine eigene Sprache“, stellte Boye einleitend klar heraus. In Wort und Bild präsentierte sie reiz- und sinnvolle Gartengestaltungsmöglichkeiten. Dabei gehören nach ihrer Meinung Nadelbäume in Parks und Friedhöfe, aber nicht in Gärten. „Wir sind vom Nadelwahn besessen. Dabei sind Obstbäume und Sträucher besser. Wir müssen diesbezüglich noch viel Aufklärung leisten“, sagt sie. Besonders die Lebensbäume (Thujas), die fast in jedem Garten zu sehen sind und seit 1990 aus dem Westen übernommen wurden, sind Boye ein Dorn im Auge. Sie seien hochgiftig und setzen anderen Pflanzen mit ihren aggressiven Wurzelausscheidungen mächtig zu. Auch auf den Wacholder, der für den Birnengitterrost verantwortlich ist und die Birnbäume schädigt, machte sie aufmerksam. Boye stellte viele Sträucher und Hecken vor, gab einen Überblick über die Standorte und Ansprüche und zeigte günstige Wirkungen von Gemüsepflanzen und Kräutern bei Mischkulturen auf.

Foto: Die Kauerner Landfrauenchefin wartete mit einem interessanten Thema für alle
Gartenbesitzerinnen auf.
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3 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 13.06.2014 | 00:39  
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Gabriele Wetzel aus Zeulenroda-Triebes | 13.06.2014 | 09:27  
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Renate Jung aus Erfurt | 13.06.2014 | 14:47  
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