GWG-Wohnpark wertet Greizer Neustadt auf

Geschäftsführer Uwe Schneider begrüßt vom Gerüst aus, die zahlreichen Gäste.
 
Eine informative Rede des Geschäftsführers zum Neubau.
Greiz - Neustadt.
In der Neustadt Altes erhalten, es muss aber auch Neues entstehen.
In der Greizer Neustadt wurde feierlich das Richtfest für den Wohnpark der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft Greiz (GWG) mit Planern und Handwerkern, Kommunalpolitiker, künftige Mieter und interessierte Greizer vollzogen, die im Verlauf der Feier den Rohbau besichtigten. Begünstigt durch die milde Witterung kamen die Bauarbeiter gut voran, für den Fortgang und die geplante Fertigstellung des Bauwerks sind wir alle sicher, „Wir schaffen das gemeinsam“ sagte Uwe Schneider, Geschäftsführer der GWG, bedankte sich bei allen Mitwirkenden für diese bisher erbrachten Leistungen. Mit Stolz verkündet der Bauherr, der Innenausbau im Haus Carolinenstraße 55 hat bereits begonnen. Der Innenputz im Keller sei fertig, die Trockenbauarbeiten auf allen Etagen gehen voran, Installation der elektrischen Anlagen, Heizung, Sanitär und Lüftung laufen derzeit auf Hochtouren. Im Dachgeschoss wird eine erhebliche Dämmung vorgenommen, nachdem am Haus 57b die Dachabdichtung erfolgte. Am Rohbau haben bisher einheimische Firmen gewirkt, sofern Lengenfeld, wo die Fa. Bittermann herkommt, einfach mal eingemeindet wird. In den nächsten Wochen werden weitere Ausschreibungen für Innentüren, Fliesenlegearbeiten, Maler- und Schlosserarbeiten und für die Gestaltung der Außenanlagen durchgeführt. Bei entsprechenden Witterungsverhältnissen könnten Ende Januar auch die Fenster in den anderen beiden Gebäuden 55a und 55b eingebaut werden, informierte Schneider, aus einer städtebaulichen Brachfläche entstehe hier etwas Bleibendes für die Greizer Neustatdt. Im Anschluss unterbreitete Steffen Dinkler, als Vertreter vom Ingenieurbüro Schubert-Hamann-Dinkler ergänzende technische Ausführungen zu den zwei Gebäuden (Dreispänner) mit je drei Wohnungen auf einer Etage. Das dritte Haus sei ein Zweispänner. Bei vier Wohnetagen je Gebäude entstehen 32 Nutzungseinheiten, davon 31 als Wohnungen und eine Gewerbeeinheit, in diese wird das Verwaltungsbüro der Genossenschaft einziehen. Die Wohnungenn gliedern sich in 17 Drei-Raum und 14 Zwei-Raumwohnungen zwischen 57 bis 88 Quadratmetern, mit je einem Balkon in einer Größe von 6 bis 10 Quadratmetern. Die Bäder sind geräumig und lassen den Mietern Platz zur Gestaltung. Wichtig war für einige Mieter die Barrierefreiheit der gesamten Wohnanlage, vom Außenbereich über die Hauseingänge, mit drei ausgelegten Aufzügen für Rollstuhlfahrer. Davon war auch Familie Pfeifer begeistert, „Für mich und meinen Mann werden diese Vorzüglichkeiten eine große Erleichterung werden“ freut sich Frau Pfeifer bereits jetzt schon auf den Einzug im Herbst. Die großen Bewegungsflächen sind so dimensioniert, dass sich auch bewegungseingeschränkte Mieter sehr gut einrichten können. Hier nahm die Bauherrin ordentlich Geld in die Hand, zum einen weil sie auf Nachhaltigkeit setzt und zum anderen Wohneinheiten über dem durchschnittlichen Maß von Wohnflächen errichten lasse. Dabei wurden bisher 1100 Kubikmeter Mauerwerk errichtet, 2300 Quadratmeter Beton gegossen und diesen mit 210 Tonnen Armierungsstahl bewehrt. Die gesamte Wohnanlage steht auf 173 Bohrpfählen, bei einer Durchschnittlichen Länge von 6,5 m, ergibt das 1,1 Kilometer Bohrpfahllänge. Komfortable Fußbodenheizung, die Gesamtlänge der Schläuche beträgt 16 Kilometer, erfüllen die Bedingungen des Energiekonzeptes für einen Standart eines KfW- Effizenzhaus-55, u. a.mit 36,5 cm Wärmedämmziegelmauerwerk, Aufdachdämmung und Fenster mit 3-Scheiben –Verglasung. Die benötigte Wärme für Heizung und Warmwasserbereitstellung wird über eine moderne Holzpelletheizung mit zwei Heizkesseln zu je 80 Kilowatt Leistung erzeugt, informierte Dinkler, bevor Thoralf Zipfel den Richtspruch zur einschwenkenden Richtkrone sprach, dreimal sein Sektglas füllte und zum Abschluss sagte „Nun ist das Glas wohl ausgeleert und weiter für mich nichts mehr wert, drum werfe ich es zu Boden nieder, zerschmettert braucht es keiner wieder. Doch Scherben bedeuten Glück und Segen, der Bauherrschaft und ihren Mietern auf allen Wegen“.
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