Hilfskonvoi nach Weißrussland unterwegs

Vor der Abfahrt nach Brest
 
Pastor Christian Meischner segnete den Konvoi
Greiz - Am Daßlitzer Kreuz
Mit einer kurzen Andacht segnete Pastor Christian Meischner, von der Ev.-meth. Kirche Reichenbach, zu Beginn der letzten Vorbereitungen zum Aufbruch im Wertbau- Geschäftshaus den Konvoi. „Man kann keine zehn Wünsche für ein gutes Gelingen auf einmal erbitten, doch die Tage der Begegnungen werden für uns alle etwas Besonderes werden und in bleibender Erinnerung in unseren Herzen bleiben“ sagte Pastor Meischner zu den Anwesenden.
Pünktlich um 9 Uhr startete der Hilfstransport auf seine Tausend Kilometer lange Fahrt nach Brest in Weißrussland, begleitet von zahlreichen Familienangehörigen, Lions-Mitglieder und Mitstreitern, die allen Mitfahrenden Begleitern eine gute Fahrt und Heimkehr wünschten.
Mit zwei Sattelzügen der MAN Vertretung Gress aus Niederalbersdorf und einem gesponserten Sattelzug der Firma Wertbau GmbH & Co.KG werden rund vierzig Tonnen Hilfsgüter von Greiz über Görlitz, Breslau, vorbei an Warschau über die polnisch- russische Grenze und weiter nach Brest in Weißrussland transportiert. Vorher muss das Team die Vignetten zur Fahrt über die polnische Autobahn erwerben.
In Brest angekommen, wird auf dem dortigen Zollhof von den russischen Beamten die Ladung in Augenschein genommen, bevor in einer Lagerhalle die Hilfsgüter sortiert eingelagert werden. Kleinigkeiten und Süßigkeiten werden an bedürftige Kinder gleich verteilt.
Zur Weihnachtsfeier in der Babtistenkirche in Brest werden unter anderen auch die lang ersehnten namentlich gekennzeichneten Geschenkpakete der DAK –Spendensammlung an die Kinder verteilt, dabei kommt es immer wieder zu rührenden Szenen.
Die weitere Verteilung von Hilfsgütern übernimmt zu einem gegeben Zeitpunkt die Organisation „Kinder in Not“, die im Vorfeld genau analisiert hat, wo wird dies und jenes von der Hilfssendung benötigt.
Auf dem umfangreichen Programm der Teilnehmer stehen Besuche bei Familien mit erneut erkrankten Kindern durch die schlimme Tschernobylkatastrophe an. Familien und Kinder mit denen eine Patenschaft besteht, werden auch wieder aufgesucht und persönlich gesponserte Geschenke übergeben.
Auch seit dem letzten Besuch der Gäste aus Greiz haben einige an Krebs erkrankte Kinder die Krankheit nicht besiegen können, der Gang zum Kinderfriedhof wird für Alle zu den traurigsten Stunden in Brest gehören.
Zum Abschied sagte der Vorsitzende des Vereins, Ulrich Jetschke, „ wir sind in diesem Jahr in der glücklichen Lage, kleine Spenden-Geldbeträge zur Linderung der großen Not an bedürftige Familien zu übergeben, wir bringen nicht nur mit den vielen Hilfsgütern Freude in die Region, sondern wir sind gewiss, in christlicher Nächstenliebe zu handeln“. Die Hilfsbereitschaft ist ungebrochen und dafür bedankte sich Jetschke bei allen Spendern.
Wertbau Geschäftsführer Rainer Taig hat zum wiederholten Mal einen Sattelzug zum Transport zur Verfügung gestellt, „das kostet uns pro Kilometer 1,40 Euro, bei einer Gesamtstrecke von 2000 Kilometer kommt da schon ein beträchtlicher Betrag zusammen“.
Die im Arbeitsverhältnis stehenden Begleiter, nehmen für die Tage der Aktion einen Teil ihres Jahresurlaubs.
Die LKW`s werden mit Fahrer unmittelbar nach der Entladung aus Kostengründen die Heimreise antreten. Am 8.Januar werden die restlichen Akteure mit Begleitfahrzeug wieder in Greiz erwartet.
An der diesjährigen Fahrt nehmen Ulrich und Uta Jetschke, Jens Schott, Rene Wehlage, Mario und Benny Dittrich, Kai Dittmann, Peter Kiebel, Gerhard Jalowski und der Präsident vom Lions-Club Greiz Wilhelm Wüstner mit Lena und Ilja teil.
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2 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 03.01.2014 | 17:49  
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Renate Jung aus Erfurt | 04.01.2014 | 01:14  
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