Internationales Mini- und Pocketbikes-Event auf dem "Oberlandring"

  Wo die Kleinen ganz groß sind

Das vergangene Wochenende auf der Kartbahn „Oberlandring“ Bernsgrün stand ganz im Zeichen der Mini- und Pocketbiker. 66 Teilnehmer u. a. aus Dresden, Freiberg, Hartenstein, Mittweida, Stollberg, Berlin, Hannover, Nürnberg, Aachen, Lübeck sowie aus Österreich, Schweiz und Italien absolvierten am Samstag das freie Training und zwei Qualifikationsläufe, bevor am Sonntag nach weiteren Qualifikationen die besten Fahrer an den Start gingen und um Sieg und Platz kämpften. Der jüngste Biker war sechs, der älteste 62 Jahre. Gefahren wurde mit Marken- und Chinabikes in sechs Klassen: Bei den Einsteigern ging der Nachwuchs mit ersten Rennerfahrungen an den Start. Hier siegte Pepe Soyke vom Zetti Team. In der Mittelklasse wassergekühlt 1 (WK 1) ging Stefan Heydenreich vom Team Saxonia Minibiker und in der WK 2 Lars Dieckelmann vom Richter Racing Team als Sieger von der Bahn. In der Mittelklasse luftgekühlt war René Sthieber von der Waffenschmiede Thum der Sieger. Bei den Junior open belegte Leon Wilde ebenfalls vom Team Waffenschmiede Thum den ersten Platz. Und im Schlussrennen, der offenen Klasse und dem spannendsten Rennen mit 18 Startern, gewann Johannes Batsch vom OT-Team. „In dieser Königsklasse, dem Motor-GP, zeigen die Fahrer, was in den kleinen Bikes drin ist“, kommentiert Organisator, Eventleiter und Ansprechpartner für Ablauf und Reglement Andreas Schmidt vom DVAG Team. „Wir sind zum zweiten Mal nach 2012 hier auf der Kartbahn „Oberlandring“ zu Gast. Den Fahrern hat es die Strecke angetan. Alles hier ist stimmig“, ergänzt Schmidt. Als eingetragener Verein müsse man solche Events kostengünstig planen. 70 Euro Startergebühr mussten die Biker für die zwei Tage entrichten. „Das Geld wird für die Kartbahnnutzung mit Messanlage, für den Krankenwagen, der zum Glück auch dieses Jahr nicht zum Einsatz kam, und die Pokale/Medaillen verwendet“, so der Organisator. Und Mitorganisatorin Angela Hentschel berichtet, dass es die sächsische Pocketbike Serie seit 2006 gibt. „Mit wenigen Interessierten 2001 auf einem Parkplatz angefangen, geht es seit 2006 professioneller mit Rennkleidung, Helm und Handschuhen auf die Rennstrecke. Alle Rennen basieren auf Hobbybasis, sind also Freizeitsport. Unsere Heimstrecke ist die Kartbahn in Freiberg. Die zwei jährlichen Außenrennen werden in Görlitz und Bernsgrün ausgetragen“, informiert Hentschel. In der Saison 2012 gingen insgesamt 86 Fahrer in den verschiedenen Klassen aus mehreren Bundesländern an den Start. Die Biker aus Österreich, Italien und der Schweiz fahren nur auf der Bernsgrüner Kartbahn mit. Rund ein Dutzend Pocketbike-Teams haben sich seit 2006 gegründet. „Pocketbike fahren ist was für Amateure, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. Wer Lust und Interesse hat, kann sich jederzeit bei uns gerne melden und mehr auf www.pocketbike-sachsenevent.de erfahren“, wirbt Angela Hentschel für den Verein. „Wir sind eine große Familie. Nur im Rennen sind wir Konkurrenten“, meint ein begleitender Vati über den Verein. Und wer weiß, vielleicht ist unter den Fahrern vom Wochenende schon ein künftig erfolgreicher Rennfahrer dabei gewesen.

Foto 1: Sebastian Fach, 10 Jahre, aus dem thüringischen Heidefeld, und Kevin Kökennyest, 7 Jahre, aus Dresden, fahren seit drei bzw. einem Jahr Pocketbikes. Gemeinsam mit ihren Eltern waren sie auch zum „Oberlandring“ angereist und in der Klasse der Einsteiger gestartet.
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2 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 24.07.2013 | 18:22  
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Renate Jung aus Erfurt | 24.07.2013 | 20:04  
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