Mehr Sonne zum Namenstag erwartet

Uwe Giegling und Udo Seidel am Refreaktorteleskop bei der Sonnenbeobachtung
Greiz- Astronomischer Garten.
Die Astronomische Gesellschaft Greiz e.V. hatte zum Tag der Sonne, kurz Sun Day, in den Astrogarten mit Sternwarte, der sich in der Kleingartenanlage Einigkeit befindet, eingeladen.
Die Sonne am längsten Tag des Jahres zu beobachten, hängt natürlich auch vom Wetter ab. „Wir wollen mit unseren Beobachtungen mehr Wissen erhalten, Zusammenhänge erkennen, die Einfluss für das Leben auf unserer Erde nehmen“ beginnt der Vorsitzende Mathias Thiel seine Erläuterungen vor den Informationstafeln an der Sternwarte. Beim Dia-Vortrag staunten die Gäste über brillante Aufnahmen, die Vereinsmitglied Michael Linke vom einem Planetarischen Nebel, dem Mond, Saturn mit Ring, Kugelsternhaufen, einer Supernova Explosion u.a. aufgenommen hat. Für eine bessere Abdunklung ensteht künftig ein seperater Zuschauerraum je nach Finanzlage des Vereins. Gezeigt wurden Filme und Bilder als Rückblick auf die Sonnenfinsternis am 20. März 2015.
Mit einer bildlichen Darstellung wurde auf den Merkur Transit verwiesen, da zieht bei achtstündiger Beobachtungsdauer der Merkur am 9. Mai 2016 vor der Sonne vorbei.
Im Astro-Garten standen für Besucher unterschiedliche Teleskope zur Erkundung der Sonne bereit. Das Refraktorteleskop mit einer Öffnung von 80mm und einer Brennweite von 600 mm von Udo Seidel hatten Besucher bei kurzer Sonnenscheindauer die Möglichkeit, Oberflächenstrukturen der Sonne zu erkunden. Vereinsmitglied Michael Linke richtete sein Spiegelteleskop 6 Zoll SC immer wieder auf die gut sichtbaren Sonnenflecken aus und verwies auf die nächste Beobachtung von Saturn und Mond bei entsprechender Witterung am 27. Juni ab 21 Uhr im Astro-Garten. Für alle Freunde der Astronomie wird der Verein am 1. und 3. Advent 2015 in der Heimatstube Auma die Ausstellung „Der Stern von Bethlehem“ zeigen. Mit dem Projekt zu „Jugend forscht 2016“ in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Greiz und der Astronomischen Gesellschaft Greiz e.V. entsteht im Astro-Garten des Vereins das Projekt „ Stonehenge und die Astronomie“ im Maßstab 1:15. Die Grundplattform für den Bau ist bereits erstellt. Ein großes Vorhaben, denn der Hel-Stein und die zahlreichen Positionssteine müssen genau mit den Positionen der Sonnenwende und Tagundnachtgleiche angeordnet werden, es wird daher angenommen, dass Stonehenge ein vorzeitliches Observtorium darstellt. „Wir haben hier in einem Jahr im Astro-Garten viel geschaffen und hoffen für die Umsetzung unserer Pläne auf Unterstützung“ wirbt von den aktiven 19 Mitgliedern Manfred Thiel als ältestes Mitglied im Verein bei Gesprächen mit den Besuchern. Es bleibt also auch weiterhin höchst interessant, dem Astro-Garten hin und wieder einen Besuch abzustatten.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige