Musik als gemeinsame Sprache - Chöre aus Langenbuch und Pöllwitz gaben Konzert

Beide Chöre gemeinsam
 
Kirche Pöllwitz
Zeulenroda-Triebes: Pöllwitz | „Lassen Sie Ihre Ohren und Herzen von Klängen und Gesängen berühren“, wünschte Pfarrer Gunnar Peukert nach Begrüßung und Gebet den zahlreichen Besuchern aus Bernsgrün, Hohndorf, Pöllwitz, Schönbach und Blankenhain am Freitagabend in der St. Nikolaus-Kirche Pöllwitz. Im voll besetzten Gotteshaus gaben der Männerchor Langenbuch 1883 e. V. unter der Leitung von Ulla Stubenrauch, die auch die Orgel spielte, und dem Pöllwitzer Heimatchor unter der Leitung von Thomas Fischer ein erstes gemeinsames Konzert. Dabei standen sowohl klassische als auch Volkslieder auf dem Programm. So waren vom Langenbucher Männerchor „Heilig, heilig, heilig ist der Herr“ und „Wohin soll ich mich wenden“ von Franz Schubert sowie „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ und „Abendfrieden“ zu hören. Der Pöllwitzer Heimatchor brachte „Dona nobis pacem“, „Im schönsten Wiesengrunde“, „Wenn alle Brünnlein fließen“ und den Irischen Segen „Möge die Straße uns zusammenführen“ zu Gehör. Zwischen den Chorauftritten erfreuten Lilli Voß an der Querflöte und Thomas Fischer am Klavier mit Stücken von Gabriel Fauré, Gordon Jacob und Johann Sebastian Bach. Abschließender Höhepunkt des Konzertes war nach Gebet, Vaterunser und Segen durch Pfarrer Peukert der gemeinsame Gesang der beiden Chöre mit den Liedern „Leise zieht durch mein Gemüt“ und „Brüder, singt ein Lied der Freude“. Am Ende gab es verdientermaßen viel Applaus für die Sängerinnen und Sänger. Eine besondere Zugabe präsentierte der Pöllwitzer Heimatchor mit der vom Pöllwitzer Josef Ullrich 1940 geschriebenen eigenen Pöllwitz-Hymne „O Pöllwitz meine Heimat, wie bist du doch so schön“. Es wurde mitgesungen und geklatscht, gefolgt von stürmischem Beifall.
Das rund einstündige Konzert unterstrich eindrucksvoll die von Pfarrer Peukert anfangs zitierten Worte: „Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschheit“.
Der Langenbacher Männerchor umfasst 17 Chormitglieder im Alter von 30 bis 80 Jahren. Zu ihrem Repertoire zählt neben Volks- und vor allem Weihnachtsliedern auch geistliche Musik. Die Langenbucher, die kirchlich zu Sachsen gehören und zu rund sieben Auftritten im Jahr unterwegs sind, pflegen enge Verbindung zu den Chören in Ranspach, Ebersgrün, Wallengrün und Dörtendorf und laden sich gegenseitig zu Konzerten ein. Während der Männerchor bereits auf sein über 130-jähriges Bestehen zurückblicken kann, besteht der Pöllwitzer Heimatchor erst seit August 2014. Trotz dieser kurzen Bestandszeit überzeugten die 13 Sängerinnen und 3 Sänger an diesem Abend das Publikum und meisterten mit Bravour ihren Auftritt, dessen Lieder Heike Scharf zusammengestellt hat. Da war unverkennbar Freude und Spaß am Singen spürbar, erlebbar und übertrug sich auf die begeisterten Zuhörer. Mit Volksliedern, Klassik, Schlager, „Modernem“ und natürlich ihrer Erkennungsmelodie, der Pöll-Hymne, erfreuten sie schon zum Sommer- und Sportfest und Weihnachten in der Kirche mit abwechslungsreichen Programmen. Zweifellos ist der Pöllwitzer Heimatchor eine Bereicherung für das kulturelle Leben im Ort und ist auf einem guten musikalischen Weg, der sie in Zukunft auch über die Pöllwitzer Ortsgrenze hinaus führen wird.
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2 Kommentare
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Siegfried Langenberg aus Sömmerda | 15.03.2015 | 15:15  
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Renate Jung aus Erfurt | 16.03.2015 | 00:53  
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