Verkehrsteilnehmerschulung in Noßwitz

Elsterberg: Gasthof Noßwitz |

In den letzten Jahren hat sich im Straßenverkehrsrecht einiges geändert und viele Regeln sind anders, als zu unserer Fahrschulzeit. Um aber wieder auf dem aktuellen Wissensstand zu sein und zu bleiben, lud der Noßwitzer Ortschaftsrat sowie der Heimat-und Kulturverein Noßwitz am 17. Oktober in den Gasthof ein.

Weit über 30 Interessierte waren der Einladung gefolgt, sich einen Abend lang über wichtige Neuerungen im Führerscheinwesen und in der Straßenverkehrsordnung zu informieren. Und dass man kaum einen besseren Referenten als den Fahrschullehrer Frank Lorenz hätte gewinnen können, bewies der Applaus nach zwei Stunden. Diese vergingen wie im Flug, da der Experte keinen trockenen Vortrag hielt, sondern mit den Gästen in den Dialog kam, unterlegt von anschaulichen Präsentationen auf der Leinwand, kleinen Filmen, Fotos, kurzweiligen Anekdoten sowie viel Humor. Er ging auf die Geschwindigkeitsschilder näher ein, wo Missverständnisse aufgeklärt wurden. Speziell in Noßwitz existiert ein 30 Km/h Schild- wo sich aber viele Fahrzeugführer unangepaßt verhalten. Für die Kinder im Dorf ist die Raserei besonders schlimm!
Klar aufgezeigt wurde das Bilden einer Rettungsgasse auf Autobahnen, vom linken Fahrstreifen immer nach links ausweichen, von den beiden Rechten immer nach rechts, wobei der Standstreifen tabu ist. Nachdenklich wurden die Gäste, wie sie sich im Kreisverkehr zu verhalten und auf Fußgänger mehr acht geben sollten. Aber auch, wie man sich bei Überholvorgängen, speziell bei Bus und Straßenbahn, verhält.
Ein weiteres wichtiges Thema waren neben den neuen Geschwindig-keitsklassen für Fahrzeuge und den neuen Verkehrszeichen auch das Verhalten von Radfahrern. "Ist ein Radweg da, muss er benutzt werden", so Lorenz, der aber auch auf neue Zusatzschilder verwies, wo in Einbahnstraßen durchaus Radfahrer entgegengesetzt der Fahrtrichtung fahren dürfen. "Immer die Augen aufhalten", war seine eindringliche Bitte, wobei aber Paragraf 1 der gegenseitigen Rücksichtnahme immer im Vordergrund stehen sollte.

Albrecht Rink und Peter Seidel bedankten sich am Ende der gelungenen, informativen Veranstaltung beim Referenten. Überrascht wurden alle von Frank Lorenz, als er verkündete, dass er seine Teilnehmergebühr für die Noßwitzer Rentnerweihnachtsfeier spendet. Ein herzliches Dankeschön dafür und die Noßwitzer können sich eine Wiederholung solch einer Schulung sehr gut vorstellen.

HKV Noßwitz
Anke Oertel
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Ronald Koch aus Ilmenau | 25.10.2014 | 09:01  
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