Vier Karpfen sicherten Platz eins

Bunt gemischt zum Familienangeln
 
Lebenden Fisch halten - gewöhnungs bedürftig
Teichwolframsdorf - Am Angelgewässer.
Mit bangen Blicken wurde am vergangenen Samstag ein aufziehendes Gewitter verfolgt, das nur einen kurzen Regenschauer führte, danach kam die Erkenntnis „Gewitterluft ist gut zum Angeln“ diese alte Fischerregel bewahrheitete sich beim Familien- und Nachtangeln, am vergangenen Wochenende, durchgeführt vom Sportfischerverein Teichwolframsdorf an dessen Vereinsgewässer. Zu Beginn stand das Vereins interne Pokalangeln auf dem Plan, das die erfolgreichsten Petrijünger kürte. Mit vier Spiegelkarpfen und einem Gesamtgewicht von 13,6 Kilo wurde Vereinsvorsitzender Heiko Schumann Pokalsieger, gefolgt vom Greizer Klaus Umann und Leopold Salzbrenner aus Teichwolframsdorf, einer von zwei teilnehmenden Jugendlichen. Nach dem wiegen der Fische wurden diese wieder dem nassen Element übergeben. Zahlreiche Familien mit Kindern konnte im Anschluss Vereinsvorsitzender Heiko Schumann am Vereinsteich zum jährlich stattfindenden Familienangeln begrüßen. Aktive Vereinsmitglieder gaben an diesem Nachmittag nur Hilfestellung, mit der Angel in der Hand versuchten Familienangehörige und Kinder ihr Glück und das wurde den Teilnehmern auch hold. Schleien, die Klaus Urmann mit der Angel aus dem Wasser zog, konnten die Kinder aus nächster Nähe betrachten, diese in die Hand zu nehmen, war nicht jedermanns Sache. „Zum einen möchten wir die Sportart bekannt machen, unseren Angehörigen zeigen, wie wir unsere Zeit hier am Teich verbringen und zum anderen hoffen wir Kinder und Jugendliche für die Sportfischerei zu begeistern“ begründet Sc humann das einmal im Jahr stattfindende Ereignis, an dem Sportfreunde aus Greiz, Teichwolframsdorf, Seelingstädt, Haselbach, Trünzig und dem weiteren Umfeld teilnehmen. „Für mich ist es wie ein kleiner Wochenendurlaub in der Gemeinschaft“ schwärmt Ute Fritzsche, die auch einen Angelschein besitzt, hauptsächlich zur Angelscheinkontrolle an den Gewässern unterwegs ist und zusammen mit ihrem Mann zum Nachtangeln angereist ist. „Es ist nicht so, dass unsere Männer stundenlang nur mit der Angelrute in der Hand am Ufer sitzen und auf den Biss warten, dazu gibt es längst die Signal gebende Bissanzeige. Gespenstig sehe es schon aus, wenn beim Bissalarm die Angler mit ihren Kopflampen das Areal in Aufregung versetzen und jeder gespannt auf den Fang am Haken guckt. Gespräche führen, Spaß haben und vorallem die langjährigen Freundschaften rund um die aufgeschlagenen Zelte am Teich auffrischen, sind die Besonderheiten an beiden Tagen, weiß Ute Fritzsche zu berichten.
Aus Kleinfalka kommt Annett Wöllner schon seit einigen Jahren mit ihrem Mann zum familiären Treffen, die Nähe zur Natur ist für uns Entspannung und hofft natürlich auch auf gute Fangergebnisse beim Nachtangeln von Aal und Zander. Fleißige Helfer sind bei der Durchführung der Veranstaltung von Nöten, so unterstützt Kerstin Schwabe ihren Mann Michael und Toni Prasse bei der Versorgung der Teilnehmer, die es sich nicht nehmen lassen, auch bei den hochsommerlichen Temperaturen am Grill zu stehen, um ein Spanferkel zu garen. Das Nachsetzen der Fische entscheidet die Auswertung der Angelkarten, sagte Klaus Hopf. Rund fünf Zentner Karpfen am oberen Teich und zwei Zentner am Vereinsgewässer beim Sommerbad, dazu Schleie, Hechte, Aale und Zander werden von der Fischaufzucht in Knau jährlich in die Gewässer eingesetzt. Zur Aufnahme neuer interessierter Mitglieder ist der Verein jederzeit bereit.
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