Datenschutz²
Datenschutzgeplänkel ohne Rechtsgrundlage

  • CDU greift Datenschutz-Chef an: "Nicht länger im Amt zu halten".
  • Rechtsgutachten legt dar: Thüringens oberster Datenschützer hatte für den Fall "Immelborn" keine Rechtsgrundlage!
  • Staatsanwalt ermittelt gegen Hasse (TLZ 24.1.18)

Und Leute(!) von diesen Akten in Immelborn hat nicht mal die NSA gewusst!
Und wenn Herr Lutz Hasse dreimal promoviert hätte, besagt das noch lange nicht, dass seine Meinungen und sein tun richtig und rechtskonform sind.
Ich behaupte sogar, Herr Hasse fungiert als Erfüllungsgehilfe von Gevatter Tod. Das ist ein weiterer Grund ihn des Amtes zu verweisen.

Wie ich zu dieser Behauptung komme?
[TLZ, 7.7.16] Die Thüringer Polizei hat den Geisterfahrer, der am Sonntagmorgen den Jagdbergtunnel auf der A4 bei Jena querte, noch nicht ermittelt. . . . [/TLZ]
Zum Glück war "weiter" nichts passiert. Es hätte aber auch zu einem schweren Unfall führen können, an dem der Geisterfahrer zwar die Schuld gehabt hätte - aber nicht unbedingt selbst in den direkten Unfall verwickelt gewesen sein musste.
Er hätte wahrscheinlich die Unfallstelle pflichtwidrig verlassen und keine der installierten Tunnelkameras hätte verwertbares Bildmaterial aufnehmen können.
Nicht weil die Kameratechnik nichts taugt, sondern weil es Thüringens oberster Datenschützer so will! Bei den Sicherheitsüberwachungsaufnahmen dürfen keine Kennzeichen erkennbar sein! (Ob das wohl auch auf den Tunnelblitzer zutrifft?)
Damit machen sich die Datenschützer zum Erfüllungsgehilfen von Gevatter Tod.
Wann sehen die Politiker endlich ein, dass Überwachung nicht gleich Überwachung ist und falsch verstandene "Überwachung" nicht nur das Leben kosten kann.

Oder ein anderes (datengeschütztes) Szenario:
Eine elektronische Gesundheitskarte (Krankenkassenkarte) hat jeder. Den Chip darauf hat jeder sicher auch schon wahrgenommen, auf ihm sind die Stammdaten (Name, Geb., Anschrift, Krankenkasse, Versicherungsnummer, . . .) abgespeichert. Vorgesehen waren aber auch noch weitere Daten wie z.B. sogenannte "Notfalldaten" (Blutgruppe, Arzneimittel, Allergien, Impfungen) und weitere. Im Notfall hat also ein Arzt sofort Zugriff auf lebenswichtige Daten.
Tja, der Mensch denkt und der Datenschützer lenkt . . .
Stellen Sie sich bitte vor, sie werden in einen Unfall verwickelt und schwer bzw. lebensbedrohlich verletzt.
Nichts funktioniert mehr so richtig, Sie können keine klaren Gedanken mehr fassen aber der Selbsterhaltungstrieb funktioniert noch halbwegs. Was aber keiner weiß, Sie haben eine seltene Blutgruppe, und da ist das Blut für eine Transfusion in der Regel nicht so schnell aufzutreiben.
Vor Ort der Rettungswagen ist rechtzeitig da. Es wurde festgestellt, dass Sie viel Blut verloren haben. Ein Rettungswagen ist keine Blutbank, so bekommen Sie erst einmal eine Kochsalzlösung. Im Unfallzentrum angekommen wird erst mal eine Blutgruppenbestimmung durchgeführt. Dabei wird festgestellt, dass vielleicht Ihre (seltene) Blutgruppe gerade im nötigen Umfang nicht vorrätig ist.
Jetzt wird versucht sich mit umliegenden Krankenhäusern in Verbindung zu setzen um entsprechende Blutkonserven zu bekommen. . .
Das einzige, was auf jeden Fall klappt, ist die Bewegung der Zeiger auf den Uhren. . .

Anderer Blickpunkt:
Vor Ort der Rettungswagen ist rechtzeitig da. Ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) wird eingelesen, Blutgruppe und evtl.
wichtige medizinische Umstände werden sofort an das Unfallzentrum weitergegeben. Dort werden schon Maßnahmen zur Rettung ergriffen
und der Rettungswagen ist noch nicht mal vom Unfallort losgefahren.
Ein Traum? Nein, das wäre schon seit ca. 10 Jahren möglich.
Warum wird es dann nicht praktiziert? Schuld daran ist der Datenschutz.
Aus diesen Gründen werden keine wichtigen Notfalldaten auf der eGK abgespeichert. . . . Zum Nachteil der Patienten, zu Ihrem Nachteil, vielleicht zu ihrem tödlichen Nachteil.
So wird halt ihre Gesundheit mit Füßen getreten und aus "Datenschutzgründen" ihr eventueller Tod billigend in Kauf genommen.

Setzen Sie sich bitte dafür ein, dass das kleinkarierte Denken der sogenannten 'Datenschützer' aufhört.
Vielleicht tut sich endlich was, wenn Datenschützer wegen des beschriebenen Szenarios aussterben (ist das Selbstmord?).
Wehret euch diesem übertriebenen, unrealistischen Datenschutzgebaren! Sicherheit hat absoluten Vorrang.

Auf der Rückseite ihrer Gesundheitskarte ist genug Platz um wenigstens selbst ihre Blutgruppe groß und deutlich mit einem Edding aufzubringen.

(Auch als Leserbrief TLZ vom 22. Jan. 2018)

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Autor:

Eberhard :Dürselen aus Weimar

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