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Forderung: Keine neuen Parkplätze an der Bachstraße

Wo: Bachstraße, Bachstraße, 99510 Apolda auf Karte anzeigen
Situation am 10.04.2017
Situation am 10.04.2017
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Ich will das nicht! Nein heißt Nein! +++

Petition vom 6.02.2017

Sehr geehrter Herr Städtler,

wie der Thüringer Allgemeine, Lokalteil Apolda, vom 31.01.2017 zu entnehmen war, besteht die Absicht seitens der Stadtverwaltung Apolda, an der Bachstraße im Abschnitt Bärholdgasse bis Schulplatz in Kürze eine weitere öffentliche Parkfläche abseits der Fahrbahn zu errichten.

Meine Forderung dazu: Unterlassen Sie diese Baumaßnahme in der augenscheinlich derzeit vorgesehenen Form, die sehr dem ehemals von Fahrzeugführern genutzten “wilden Parkplatz” ähneln würde.

Begründung: Es existiert ja schon eine mit Borden eingefaßte Fläche dort, wo lange die wilde Parkfläche bestand. Wird dies der neue “Parkplatz”? Wenn sich da nichts ändern würde, außer dass die Fläche eingefaßt, der Untergrund befestigt und der Platz ausgeschildert werden würde, dann blieben wieder große Bedenken. Ich sehe es als sehr kritisch für die Passanten und den fließenden Verkehr an, wenn auf 20(!) Metern Länge eine “Ein-/Ausfahrt” über den Gehweg bestünde, und die parkwilligen Fahrzeugführer gar keine andere Möglichkeit hätten, als in diese Fläche r ü c k w ä r t s fahrend einzufahren, oder sie auf diese Weise wieder verlassen zu müssen, und dies unter allen denkbar schlechten Witterungs- und Lichtverhältnissen. Das kann nicht gut gehen, trotz 30km/h-Bereich! Nun soll noch eine weitere solche Teilfläche hinzukommen?

Es gibt auch noch andere Aspekte, die dagegen sprechen, z.B.: Die im gesamten Abschnitt sehr niedrige Bordsteinkante lädt sowieso schon Falschparker ein. Weil der vermutet sehr große Parkflächenbedarf niemals durch ein paar zusätzliche Stellflächen befriedigt werden kann, würden sich drumherum erneut viele Flaschparker einfinden, die das Problem nur verschärfen würden, dass Sie durch die Ausweisung der sogenannten Verkehrsberuhigten Zonen (beider!) in der Innenstadt hervorgerufen haben. Sie funktionieren ja nicht im geringsten! Verkehrsberuhigte Geschäftsbereiche (gem. StVO) wären wahrscheinlich der Situation gerecht geworden. Da in den meisten Straßenabschnitten dieser Bereiche sowieso baulicherseits eine deutlich sichtbare Trennung zwischen “Gehwegen” und “Fahrbahnen” bestehen, wäre eine Umwandlung machbar, meine ich.

Jedenfalls Überfahrten über Gehwege in breiter Front, zumal solche, die für Fußgänger und Fahrzeugführer nicht deutlich gegen den übrigen Gehweg abgegrenzt sind, bergen Gefahren. Völlig unüberlegt dieses “Projekt”!

Ich bitte Sie um Eingangsnachricht und zeitnahen schriftlichen Bescheid zur Petition.
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In der Antwort (Eingangsbestätigung) vom 7.02.2017 hieß es u.a.:
Hiermit bestätigen wir Ihnen den Eingang Ihrer E-Mail.

Herr Städtler befindet sich derzeit im Krankenstand.

Ihre E-Mail wurde sowohl an die Abteilung Straßen- und Ingenieurbau, Frau Peeß, als auch an die Abteilung Kommunaler Service, Herrn Schau, zur Bearbeitung weitergeleitet.
Unterschrift (Sekretariat Stadtplanung und Bauwesen)
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Seitdem habe ich nichts wieder von dem Vorgang gehört. Heute, am 10.04.2017, aber setzte dort große Bautätigkeit ein; Schwarzdecke wurde eingebracht (Foto).

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