Friedensritt von Moskau nach Paris

v.links nach r:  Pawel Mostschalkow, Züchter der Don-Pferde, Heinz Neuendorf, Vors. F.d.W. Regionalverband SIFEB e.V., Hintergrund : Kosaken
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Zum Gedenken an die Schlacht von Borodino

Einige Inisatoren hatten es sich vorgenommen im Jahr 2012 zum Gedenken an die vielen Gefallenen und verwundeten vieler Nationen des Napoleonischen Krieges, einen Ritt von Moskau nach Paris zu unternehmen.

Im August dieses Jahres war es so weit, das durch Sponsorentätigkeit. Es machte sich ein Tross mit 22 Kosaken, 20 Pferden, 33 Kraftfahrzeugen, einen Tierarzt, das Verpflegungspersonal und die Verantwortlichen für dieses Unternehmen auf den Weg von Moskau nach Paris.

Das Don-Pferd war am Aussterben Pawel Mostschalkow ist es zu verdanken, dass die Zucht der Pferde wieder aufblüht, und so könnten sich 20 Hengste wie einst auf die Reise machen. Zu diesen Vorhaben war die Zustimmung von 5 Ländern erforderlich, nämlich Weißrussland, Lietauen,Polen, Deutschland und Frankreich. Es ist der Ritt für Frieden und Völkerfreundschaft. Das sich durch die Modernisierung, dass Landschaftsbild verändert hat ist verständlich, Straßen und Wege sind nicht mehr so wie sie einst 1812 waren. Dadurch hatte der Reitertrupp großen Aufwand betrieben, die Pferde mussten durch Großstätte, sowie bei Schienen und Autobahnen, stets auf die Transporter verladen werden.

Am 18. Oktober waren wir auf einen Reiterhof bei Leipzig zur Pressekonferenz. Danach haben wir uns mit den Verantwortlichen und den russischen Konsulat einige Stunden zusammengesetzt, um die Route von Lützen über Altenburg, auf Wunsch von Heinz Neuendorf zu ändern und zwar in unserer Region zu verlegen. Da ja nachweislich einige Tausend Kosaken mit den verbündeten Ländern in und um Bad Sulza z.b. Camburg, Schmiedehausen wo einst das Feldlager war. Als die neue Strecke feststand, holte Herr Neuendorf die Transporter in Crölba-Löbschütz ab.

Die geplante Strecke ging ab Großheringen über Bad Sulza entlang der alten Weinstraße Rannstedt-Pfiffelbach nach Liebstedt. Da die Transporter zu hoch für die Brücken Kleinheringen und Großheringen waren, ging die Fahrt über Camburg, Schmiedehausen hinter Eschroda an der Schweinanlage vorbei, auf die Apolderer Straße nach Bad Sulza. Hier begann nach den Besuch des Ehrendenkmals der russischen Gefallenen der Start. Fast hätte ich es vergessen, die Pferde wurden über ein 1/4 Jahr an das Futter aus Deutschland gewöhnt, denn eine deutsche Firma beliefert auf den gesamten Ritt, die herrlichen Don-Pferde mit Futter.

Mit vielen Dank an die fleißigen Helfer im In- und Ausland. Möge der Frieden und die Völkerfreundschaft uns stets erhalten bleiben.

Wir können nur für uns sprechen, aber es war ein Tag den wir nie vergessen werden. Auf diesen Weg möchten wir uns auch bei der Stone Ranch Rannstedt Gunter und Katrin Steinhäuser bedanken, diesen Ritt von Bad Sulza nach Liebstedt aus Sympathie mit geritten sind.

Autor:

Cathrin Gräfin von Neuendorf aus Sömmerda

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