Anschlag auf Jugendamt in Arnstadt - Einsatz von Videokameras wird geprüft

Atembeschwerden und tränende Augen

Vorfall im Jugendamt des Ilm-Kreises

Arnstadt. Am gestrigen Morgen wurde im Jugendamt an der Tür einer Mitarbeiterin in der oberen Etage eine bräunliche Flüssigkeit festgestellt. Dabei handelte es sich voraussichtlich um eine säurehaltige Substanz, die zurzeit genau untersucht wird.
Die verteilte Flüssigkeit verursacht starke Atembeschwerden, tränende Augen, Reizungen der Atemwege und starken Husten. Die obere Etage des Jugendamtsbereiches wurde sofort evakuiert und die Rettungskräfte alarmiert.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht zu Schaden gekommen. Derzeit laufen die polizeilichen Ermittlungen. Die Polizei geht derzeit von vorsätzlicher Körperverletzung aus.

Die obere Etage des Jugendamtsbereicheswurde daraufhin gesperrt.
Nach Rücksprache mit dem Amt für Arbeitsschutz kann nach der Reinigung und intensivem Lüften die Arbeit am heutigen Mittwoch wieder aufgenommen werden.
Nicht zum ersten Mal ergaben sich Bedrohungssituationen durch Besucher für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes.
Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen wurden bereits getroffen und umgesetzt. In Prüfung befindet sich derzeit der Einsatz von Videokameras im Haus.

Autor:

Andreas Abendroth aus Saalfeld

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