Ausflug –Tipp – nicht nur im Frühling
1.Mai und unser schönes Thüringen

Ausflug –Tipp –unser schönes Thüringen

Ob nun zu Fuß oder mit Fahrrad oder Pkw zu jeder Jahreszeit aber doch insbesondere im Frühjahr lohnt sich ein Besuch der „Saalfelder Höhen“ und den angrenzenden Regionen. Selbst für Thüringer doch noch relativ unbekannt und wenig frequentiert. Wer Ruhe, traumhafte Landschaften, herrliches Panorama über den östlichen Thüringer Wald und das Schwarza Tal, Geschichte, Natur, Tiere; Baudenkmäler auch Schlösser erleben möchte ist hier genau richtig.

Im Gemeindegebiet (Saalfelder Höhen) lebten ca.3000 Einwohner auf 63,87 km². Die Gemeinde liegt in der Mitte zwischen Saalfeld und den Kammlagen des Thüringer Waldes auf einer Höhe zwischen 220 und 700 Metern ü. NN.

Angrenzende Gemeinden sind Bad Blankenburg, Rudolstadt, Saalfeld/Saale, Kaulsdorf, Probstzella, Reichmannsdorf, Meura, Wittgendorf, Döschnitz und Schwarzburg.

Am 1. Januar 1997 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Saalfelder Höhe in die Einheitsgemeinde Saalfelder Höhe umgewandelt. Hier sind 18 Orte und Ortsteile dieser Gemeinde 2018 in die Stadt Saalfeld/Saale eingegliedert worden.

Unser Ausgangspunkt war von unserem Heimatort Plaue über Paulinzella und dem Anglerpark und die Versorgung mit frischen geräucherten „Saibling“ nach Schwarzburg, dann mit dem PKW über die Alte Handelsstraße (Für normale PKW nicht zu empfehlen –besser über Zufahrt Unterwirbach) bis Burkersdorf und dann auf „Schusters Rappen“ nach Dittersdorf über Braunsdorf/Ditrichshütte/Birkenheide zurück zum PKW.

Danach zu dem verträumtem Örtchen Eyba mit dem Schloss in einer idyllischen Landschaft und mit einem Replik eines Hünengrabes (Dolmen/Megalithgrab) mit einer Deck-Stein-Platte von ca. 2.5 Tonnen und dementsprechenden Säulen.

Weiter ging es über Volkmannsdorf mit einem Abstecher für Tierfreunde zu einer Herde von Alpaka und Lamas (angemeldete Wanderungen mit diesen auffallenden, faszinierenden Tieren sind hier möglich) nach Meura - nicht ohne einen Besuch von Europas größten Haflinger-Gestüt mit über 350 Pferden.

An diesem eindrucksvollen Fotomotiv mit einer großen Herde auf einer an Straße und Gestüt angrenzen Weide erst wenigen Wochen alten herumtobenden Fohlen und Ihren Müttern und in dieser imponierenden Frühlingskulisse kam man ohne Foto einfach nicht vorbei.

Von Meura ging es Richtung Rohrbach durch einen Teil des idyllischen Schwarza- Tals über die „Waldmühle“ nach Sitzendorf wieder nach Schwarzburg. Diese Region ist ein landschaftlich besonders schönes Tal und Teil des Schwarza Tals. Es gehört in seiner Gesamtheit zum Naturpark Thüringer Wald. Darüber hinaus ist das Schwarza Tal eines der ältesten Naturschutzgebiete Thüringens und ist die Heimat vieler seltener Tier- und Pflanzenarten.

Dazu zählen u. a. zahlreich wild wachsende Orchideenarten, der Eisvogel und das „Bachneunauge“ (Aalähnlicher Fisch). Außerdem befindet sich im Schwarza Tal, insbesondere in den ehemaligen Schieferbrüchen, eine der artenreichsten Schmetterlingspopulationen Europas. 7 Bäche aus den lieblichen Seitentälern tragen der Schwarzen „Sorbitz“ ihr Wasser zu und verzaubern die Region mit ihren Wäldern und den kleinen Straßen und Wanderwegen zu einem kleinen, idyllischen, Thüringer Naturparadies.

In Schwarzburg im historischen Schloss-Berghotel rundeten wir diesen 1. Mai/Tag mit Hausmannskost in familiärer Atmosphäre und sehr freundlichen Bewirtung ab. Bitte selber ausprobieren und weiterempfehlen!

Eckehard Dierbach (Plaue)

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