Warum der "Osterhase und nicht das Osterkaninchen" die Ostereier bringt??
„Meister Lampe“ und die "heilige Dreifaltigkeit"

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Warum der Osterhase und nicht das Osterkaninchen die Ostereier bringt??

Hase wie Kaninchen gehört zur Ordnung der Hasenartigen und zur Familie der „Echten Hasen“. Gattungsgeschichtlich sind Hase und Kaninchen also entfernte Verwandte.

Wenn man Kaninchen und Hase „genau“ betrachtet, erkennt man die Unterschiede: Kaninchen sind klein und gedrungen, während es sich bei Hasen um merklich größere, schlanke Tiere handelt. Hasen haben längere Ohren als Kaninchen. Auch die Beine sind länger und zudem muskulöser. Gewöhnlich sind Hasen Einzelgänger,Kaninchen leben dagegen in größeren Familien zusammen.

Der Hase hat einen festen Platz in der Geschichte der Märchen und Fabeln. In Redewendungen, Erzählungen und natürlich in seiner Eigenschaft als Osterhase spielt „Meister Lampe“ eine wichtige Rolle.

Bei „Hasenkaninchen“ handelt es sich um Kaninchen, deren Körperbau züchterisch den Hasen angenähert wurde. Biologisch sind Kreuzungen zwischen Wildkaninchen und Hase unmöglich.

Schon in der Umgangssprache, im „Jargon“ der Haus- Kaninchenzüchter gibt es schon Begriffsverwirrungen, hier werden weibliche Kaninchen als „Häsinnen“ bezeichnet. Eine verbreitete, aber auch eine falsche Bezeichnung für Hauskaninchen ist „Stallhase“.

In den meisten Kulturen ist der Osterhase eine zentrale Figur des Osterfestes. Auch wenn es keine eindeutige wissenschaftliche Belegung dafür gibt, vermuten Historiker, dass der Hase als Symbol mit der Fruchtbarkeitsgöttin (Eostre) verbunden ist. Begründet wird diese Theorie mit der sich schnell vermehrenden Population der Tiere.

Da Hasen im Frühjahr außerordentlich fortpflanzungsfreudig sind, werden sie mit Ostern verknüpft. Aber das trifft auf die Wild- und Hauskaninchen gleichermaßen zu. Aber auch die Eier sind ein Symbol für Fruchtbarkeit.

Das so bezeichnete Osterbrot, das traditionell in der Form eines Lammes gebacken wurde, sich verformte und hinterher mehr einem Hasen und/oder auch eines Kaninchen ähnelte als einem Lamm. Seither habe man diesen christlichen Brauch beibehalten.

Eine andere Vermutung könnte auch "das Dreihasenbild" liefern, das man in vielen Kirchen findet. Bei diesem Motiv sind drei Hasen kreisförmig angeordnet, dies ist ein Symbol für die "heilige Dreifaltigkeit".

Der Brauch, dass der Osterhase bunt gefärbte Eier und Süßigkeiten versteckt, hat nicht nur etwas mit seinem religiösen Ursprung zu tun. Auch Nicht-Christen folgen dem Osterbrauch und richten ein Fest aus, dass vornehmlich für Kinder gefeiert wird.

Vor dem 17. Jahrhundert haben jedoch nicht nur Osterhasen, sondern auch Tiere wie Fuchs, Storch, Hahn, Ostervogel oder Kuckuck die Gaben zu Ostern mitgebracht.

Und Kindern und den Erwachsenen, "die noch an den Osterhasen und/oder das Osterkaninchen glauben", machen sich wohl eigentlich auch keine großen Gedanken über den Ursprung im Christentum und den Unterschied von Hase und Kaninchen, sondern freuen sich über schönes Wetter und die Osterüberaschungen!!

Eckehard Dierbach (Plaue – eigene Aufnahmen-Bilder Hasenbesuch im eigenen Garten und Kaninchen aufgenommen in "Kalifornien-Ostsee")Bild 1/3 Hase -Bild 4/7 Kaninchen zum Vergleich und DSH "Bruno" der auch sehr interessiert ist, aber der Unterschied egal ist!!!

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