Ansichtssache: Sinn und Unsinn

Turnusmäßig bemängelt der Bundesrechnungshof die Verschwendung öffentlicher Gelder. „Was geht da vor?“, fragt sich der Steuerzahler. Seit kurzem weiß ich, wie Verschwendung funktioniert. Ein Beispiel aus dem Sozialrecht: Eine Frau wartet auf ihre Spenderlunge und muss zu Checks in eine
Spezialklinik nach Leipzig fahren. Bus und Bahn sind wegen der Infektionsgefahr tabu. Fahrtkosten für das Auto will die Krankenkasse
nicht bezahlen, weil die Frau nur ambulant untersucht wird. Ein anderes Mal lässt sie sich also auf Station einweisen – die Kasse zahlt. Nun ist der Klinikaufenthalt aber bedeutend teurer als die Fahrtkosten. Klar, rechtliche
Regelungen müssen sein, doch die Prüfung im Einzelfall würde oft viel
Geld sparen und uns Steuerzahler milder stimmen.

Autor:

Jana Scheiding aus Arnstadt

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