Ein "Kolibri" im eigenen Garten
Der Kolibrifalter - das Taubenschwänzchen

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Das Taubenschwänzchen, das „auch völlig zu Recht“ Kolibrifalter genannt wird, zählt innerhalb der Familie der Schwärmer- zur Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist monotypisch, das heißt: es kommt in der biologischen Systematik nur ein einziger Typus vor (keine Unterarten)! Das Taubenschwänzchen weist eine Flügelspannweite von bis zu 50 mm auf. Die Vorderflügel sind bräunlich und mit dunklen Linien durchzogen, die Hinterflügel leuchtend orange bis rot oder auch gelblich.
Ihr sehr schneller und wendiger Flug ähnelt dem von Kolibris: Beim Nektarsaugen stehen sie im Schwirrflug vor den Blüten und saugen mit ihrem langen Saugrüssel, den sie bereits beim Anflug ausrollen und zielsicher in die Blütenkelche einführen. Sie gehören zu den wenigen Insekten, die auch rückwärts fliegen können. Sie können sogar kleinste Pflanzenbewegungen, die durch Wind verursacht werden, dank ihrer guten Augen perfekt durch ihren Flug kompensieren, so dass ihre Position zur Blüte immer konstant bleibt. Die Schlagfrequenz der Flügel beträgt ungefähr 70 bis 90 Schläge in der Sekunde, die Fluggeschwindigkeit beträgt bis zu 80 km/h.
Am vorderen Teil des Kopfes hat das Taubenschwänzchen einen recht langen Rüssel, der der Nahrungsaufnahme dient. In Mitteleuropa sind sie nur in den Sommermonaten und eigentlich eher selten anzutreffen. Die Falter erreichen im westlichen Verbreitungsgebiet eine Flügelspannweite von 36 bis 50 Millimetern bei einer Masse von etwa 0,3 Gramm. Im östlichen Verbreitungsgebiet werden sie größer und erreichen Spannweiten von 40 bis 76 Millimetern. Besonders faszinierend sind die Facettenaugen die sind hell, haben aber ein dunkles Zentrum und manchmal auch weitere dunkle Bereiche. Die dunkle Mitte erweckt den Anschein eines menschlichen/tierischen Auges mit einer Pupille.
Als Gelegenheits- und Hobbyfotograf bin ich doch froh darüber, dass ich dieses imposante und interessante „Tierchen“ auf „die Linse“ und im Bild einfangen konnte.
(aktuelle Bilder vom August am Schmetterlingsflieder im eigenen Garten)
Eckehard Dierbach (Plaue)

Autor:

Eckehard Dierbach aus Arnstadt

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