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Auf dem "Speiseplan des Lupus"
Einheimisches Muffelwild in Gefahr?

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Im Bild eine Herde Muffelwild/Kreuzungen/Wildschafe - hier im Bild als Gatterwild - auch die frei lebenden stehen ganz oben auf der „Speisekarte“ von Wölfen - im Gegensatz zu allen anderen „gesunden“ Wildarten. Denn die Mufflons haben ein ganz arteigenes Fluchtverhalten, das es dem „Beutegreifer -Wolf“ mit relativ wenig Energieaufwendung ermöglicht Beute zu machen (fehlende Fluchtmöglichkeiten ins schroffe Gebirgshänge). (In Deutschland wurden nach Wildzählungen noch ca. 8000 wildlebende Wildschafe/Mofflon registriert)
Auch wenn der Wolf nach den Aussagen - von Markus Bathen (Wolfsexperte und Leiter des NABU-Wolfsbüros) kein nennenswerter Konkurrent des Jägers/Försters ist. Auch ein russisches Sprichwort sagt: „Wo der Wolf lebt, ist der Wald gesund.“
So rechnen aber doch auch anerkannte Experten – auch Wildbiologen langfristig mit dem Verschwinden speziell der Mufflons, da wo es eine Wolfspopulation gibt.
Aber „evolutionsgeschichtlich“ war der Wolf ja noch vor den Mufflons auch in unseren Breitengraden „ansässig“, denn Wildschafe wurden „erst“ – vor etwa 100 Jahren aus Sardinien und Korsika nach Deutschland gebracht - Wölfe waren also wesentlich früher da.
Bilder: Im Habitus dem Wolf sehr ähnlich und auch sehr eng als Genotyp verwandt- beobachtet hier „Bruno“ im Bild als grauer deutscher Schäferhund sehr interessiert die Mufflon/Herde - aber auf seinem „Speisezettel“ stehen sie eigentlich nicht.

Eckehard Dierbach (Plaue/Thür) - Bilder vom November 2017

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